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Meinungen Kristiane Backheuer zur Gema
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08:02 09.12.2015
Von Kristiane Backheuer

Die Stadt jubelt nicht lautstark, sondern will erst einmal den genauen Wortlaut des Urteils abwarten. Auch die Gema will zunächst genau prüfen. Folgeklagen werden aber nicht erwartet, da Kiel ein Einzelfall sei. Wirklich?

Richtig, mit der Kieler Woche lässt sich kein anderes Fest in Schleswig-Holstein vergleichen. Und doch könnte das Urteil Tür und Tor für neue Ideen öffnen. Denn schon lange leiden alle Großveranstaltungen unter den Gema-Gebühren. Beim Kieler Kids-Festival wurde eine Nachwuchsbühne komplett gestrichen, die Neumünsteraner Holstenköste speckte kräftig ab, und bei der Schönberger Gewerbeschau sowie beim Einfelder Stadtfest verzichtete man tagsüber gleich komplett auf Musik.

Da kommt die Idee gerade recht, Teilflächen auf dem Festgelände an Zweit- oder Drittveranstalter zu vergeben. Das Problem wird damit aber nicht gelöst. Geld wird trotzdem fällig, nur eben aus einem anderen Topf. Die Gema sollte dringend ihre Preispolitik überdenken. Und einfach mal auf so einem Fest vorbeischauen. Dann ist schnell klar: Da ist null Spielraum mehr.

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