Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Meinungen Laura Treffenfeld zum Nord-Tourismus
Mehr Meinungen Laura Treffenfeld zum Nord-Tourismus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:00 08.11.2018
Von Laura Treffenfeld
Volontärin Laura Treffenfeld Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Die Urlauber freuen sich auf die bekannten Aspekte des „echten Nordens“: Ostsee, Nordsee, Kieler Woche, Lübecker Altstadt. Wirklich sehr schön, aber zuweilen doch ziemlich überfüllt. Warum nicht einmal in die Gemeinden investieren, die noch nicht so bekannt sind, in denen sich aber durchaus Chancen bieten? Knapp 1,3 Millionen Euro sollen 2019 in das Image und die Vermarktung Schleswig-Holsteins als Touristenziel investiert werden. Das könnte schmerzhaft werden für die weniger schicken Orte, für die die Förderung nicht gedacht ist.

Die Vorstellungen der Urlauber gezielt auf Flaggschiffe des Landes zu richten – dagegen ist nichts einzuwenden. Aber es könnten sich überraschende Nischen auftun, wenn auch die Ecken abseits des Mainstreams gefördert würden. Viele Individualreisende meiden geradezu die großen touristischen Ballungszentren. Ihnen könnte eine Alternative geboten werden. Zudem ist der Tourismus ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, dessen Stärkung in den weniger beliebten Regionen für ein wenig Aufschwung sorgen könnte.

Also warum nicht einmal mutig die Gummistiefeltour durch Wakendorf als Geheimtipp in die Broschüre aufnehmen und sehen, wie das ankommt?

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Was um alles in der Welt hat einen alten Hasen wie Hans-Jörn Arp da bloß geritten? Der Parlamentarische Geschäftsführer, ein Urgestein der Nord-CDU, ist in der Jamaika-Koalition eine tragende Säule.

Christian Hiersemenzel 08.11.2018

So sehr sich manch einer der nostalgisch-mystisch aufgeladenen Wolfseuphorie hingeben möchte: Der Wolf ist ein Problem. Ein Problem, das eher größer wird als kleiner, und eines, das die Betroffenen vor existenzielle Herausforderungen stellt.

Alev Doğan 08.11.2018

Der Vertrag zum Eigentümerwechsel des Schloss-Areals ist noch nicht einmal unterschrieben, da liegt bereits ein Gutachten vor, das eine grobe Schätzung für die Sanierung des Gesamtkomplexes liefert.

Kristian Blasel 08.11.2018