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Meinungen Martina Drexler zur Grundsteinlegung des UKSH
Mehr Meinungen Martina Drexler zur Grundsteinlegung des UKSH
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21:24 13.03.2016
Von Martina Drexler

Mit Schleswig-Holsteins wichtigstem Infrastrukturprojekt beginnt – so die Hoffnung – die Universitätsmedizin der Zukunft mit moderner Patientenversorgung und attraktiven Arbeitsplätzen für die 13000 Mitarbeiter.

Ein Grund zum Jubeln ist das allemal, zumal die riesige Herausforderung, inmitten von Baustellen Kranke zu pflegen, bisher offenbar recht gut gemeistert wird. Und doch lassen sich die Zweifel auch angesichts der Finanzrisiken nicht ganz abschütteln. Denn auch hierbei geben Superlative den Ton an: Das verschuldete Land muss viele Millionen Euro in die Rundumerneuerung stecken. Ob die Rechnung aufgeht, dass das Klinikum die Kosten am Ende selbst erwirtschaftet, ist mehr als fraglich. Gelingt das nicht, müssen das Land und damit die Steuerzahler einspringen.

Trotz der Aussicht, Geld nachschießen zu müssen, steht die Politik mit großer Mehrheit hinter dem Masterplan, zumal es keine Alternative gibt, als die überfällige Sanierung voranzutreiben. Ein wenig Pech hat das Klinikum aber mit seinem schon vor Monaten gewählten Werbeslogan „Wir schaffen das“, der ja eigentlich Aufbruchstimmung verbreiten soll. Doch der Merkel-Spruch könnte zumindest beim Universitätsklinikum wahr werden.

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