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Meinungen Ruth Bender zu den Nordischen Filmtagen
Mehr Meinungen Ruth Bender zu den Nordischen Filmtagen
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21:04 08.11.2015
Von Ruth Bender

Zum Beispiel, wenn eine Doku über den Filmregisseur Rainer Werner Fassbinder im Gespräch mit dem dänischen Filmemacher zu später Stunde zur Zeitreise wird, oder wenn Regisseurin Frederikke Aspöck anhand von „Rosita“ die Gegenwart erklärt.

Und das Festival funktioniert als Kulturvermittler weit über den Kinosaal hinaus, bringt Menschen und Weltsichten zusammen. Wie am ganz realen Suppenstand der „Krisenküche“, in der Flüchtlinge und Festivalbesucher ins Gespräch kamen. Ganz im Sinne von Festivalmanager Christian Modersbach, der die Filmtage als sozialen Treffpunkt weiter stärken will. Das passt: Nirgendwo schließlich lässt sich direkter und mit allen Sinnen ein unbekanntes Land erleben als im Kino. Mikael Rieks, Produzent des dänisch-deutschen Kriegsdramas „Unter dem Sand“, drückt es so aus: „Der beste Weg, menschliche Denkweisen zu verändern, ist die Kultur.“

Wie die Nordischen Filmtage all das alljährlich mit ungebrochenem Enthusiasmus und einem hochmotivierten Team auf die Beine stellen, das ist jedes Jahr neu zu loben.

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