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Meinungen Tamo Schwarz zum neuen Sportlichen Leiter
Mehr Meinungen Tamo Schwarz zum neuen Sportlichen Leiter
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23:05 02.11.2017
Von Tamo Schwarz
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Eine längst überfällige Entscheidung – und das nicht nur, weil mit dem ehemaligen Weltklasse-Spieler und großartigen Typen ein Publikumsliebling an die Förde zurückkehrt.

Überfällig vor allem deshalb, weil es im modernen Profi-Sport ohne diese Gewaltenteilung längst nicht mehr geht. Marketing, Sponsoring, Arbeit in den Verbandsgremien, Vernetzung, sportliche Weiterentwicklung – zu viel für einen Geschäftsführer allein wie zuletzt für den Kieler Manager Thorsten Storm. Die Rahmenbedingungen im europäischen Handball haben sich in der jüngsten Vergangenheit dramatisch verändert, millionengeschwängerte Klubs wie Paris, Barcelona, Kielce oder Veszprem mit Mäzenen oder Staatsgeld im Rücken haben die Kräfteverhältnisse aus den Angeln gehoben. Sowohl die wirtschaftliche als auch die sportliche Seite verlangen die volle und nicht nur die halbe Aufmerksamkeit. Der Österreicher Szilagyi muss sich an der Seite des manchmal knurrigen Isländers Alfred Gislason behaupten, muss den Fokus weitsichtig auf die Weiterentwicklung der Mannschaft legen. Gelingt ihm das, ist der Weg aus der Krise geebnet. Dass Nachholbedarf vorhanden ist, hat die sportliche Talfahrt der vergangenen Monate bewiesen.

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Jürgen Küppers 02.11.2017

Laut einer aktuellen Umfrage der Deutschen Energie-Agentur (Dena) glaubt nur noch jeder fünfte Deutsche an eine Zukunft des klassischen Verbrennungsmotors. Und wenig überraschend trauen 59 Prozent den elektrifizierten Antrieben zu, 2030 den Markt zu dominieren – mit der klitzekleinen Einschränkung: Die Mehrheit der Befragten fühlt sich unzureichend über alternative Antriebstechnologien informiert.

Jan von Schmidt-Phiseldeck 02.11.2017

Erst sollte der Osttribünen-Abbruch im November starten, dann im Februar, nun ist ein Termin irgendwann im Frühjahr 2018 im Gespräch. Die Fans, die sich auf den Umbau freuen, werden auf eine Geduldsprobe gestellt. Es ist der Preis, den Stadt, Verein und Anhänger gleichermaßen zahlen müssen, damit sich bei diesem Projekt niemand übernimmt.

Kristian Blasel 01.11.2017
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