Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Meinungen Ulf B. Christen zu Robert Habecks Dorsch-Plänen
Mehr Meinungen Ulf B. Christen zu Robert Habecks Dorsch-Plänen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:01 26.04.2018
Von Ulf B. Christen

Es ist nämlich unbestreitbar, dass einige Arten in der westlichen Ostsee überfischt sind. Das gilt auch für den Dorsch. Verantwortlich dafür sind neben den Berufsfischern fast im selben Ausmaß auch die Hobbyangler. Folgerichtig müssen beide Gruppen Abstriche machen, damit sich der Dorsch-Bestand langsam erholen kann. Die Profi-Fischer hängen schon seit Jahren am Quoten-Haken. Jetzt sind die Hobby-Angler dran.

Echte Petri-Jünger dürften ohnehin gelassen reagieren. Wer an Stränden der Kieler Bucht derzeit die Angel auswirft, freut sich inzwischen über ein oder zwei Dorsche. Für eine Meerforelle braucht es ohnehin einen echten Glückstag. Zudem wird EU-Recht in Schleswig-Holstein nicht eiskalt exekutiert. Bei einer Angeltour mit zwei Kindern dürfen bis zu 15 Dorsche in den Eimer, beim Nacht-Angeln bis zu zehn. Das reicht allemal.

Eine Dorsch-Stasi muss niemand befürchten. Selbst mehr Kontrolleure können nur Stichproben-Kontrollen machen. Zudem ist der Dorsch für Angler nicht alternativlos. Auch Heringe und Plattfische schmecken.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Jamaika-Regierung legt beim Geldausgeben eine Atempause ein. Das ist angesichts der Kommunalwahl in knapp zwei Wochen bemerkenswert.

Ulf B. Christen 24.04.2018

Die erste Motorradtour im Frühjahr war klasse. Mit geladener Batterie und – hoffentlich – frischen Reifen ist alles gut gegangen. Die Ernüchterung folgt am Montag. Die Polizei zählt die Unfälle mit Motorradbeteiligung auf, Tote und Verletzte sind zu beklagen – alle Jahre wieder. Der Saisonstart hat für Motorradfahrer seine Tücken.

Sven Detlefsen 24.04.2018

Die Kröte sitzt den Grünen noch immer quer. Monatelang hatten sie in der vergangenen Legislatur mit der SPD gestritten, ob die Landespolizei mit Sturmgewehren ausgestattet werden sollte. Angesichts terroristischer Attentate in Frankreich und eines durchgedrehten Einzeltäters in München versuchte der damalige Innenminister Stefan Studt, neben Westen und Schutzhelmen im Hauruck-Verfahren auch stärkere Kaliber anzuschaffen.

Christian Hiersemenzel 23.04.2018