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Meinungen Ulrich Metschies zu Krediten für Gründer
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10:00 04.10.2018
Von Ulrich Metschies
Ulrich Metschies Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Noch nie war die Gründerszene so vernetzt und selbstbewusst, noch nie gab es ein so reichhaltiges Angebot an Fördermöglichkeiten, und auch die Rahmenbedingungen für den Technologie- und Erfahrungstransfer haben sich verbessert. Gründer, Hochschulen und etablierte Unternehmen rücken zusammen, mental und räumlich wie im Coworking Space Fleet 7.

Gleichzeitig sind die Zeiten für Gründungen so ungünstig wie lange nicht mehr. Der Boom auf dem Arbeitsmarkt belastet das Start-up-Klima gleich doppelt. Zum einen bietet sich potenziellen Gründern eine Fülle attraktiver Beschäftigungsmöglichkeiten. Warum also viel riskieren? Zum anderen bremst der leergefegte Arbeitsmarkt das Wachstum junger Unternehmen, die im Wettbewerb um Fachkräfte etablierten Unternehmen nur selten das Wasser reichen können.

Deshalb sollte niemand den Spitzenplatz Kiels bei der PWC-Gründerumfrage als Anlass zu ausgiebigem Schulterklopfen verstehen. Dass Gründer in der Landeshauptstadt besonders dynamisch wachsen, ist zwar als Erfolg zu werten. Doch der darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir Nordlichter deutlich seltener den Sprung in die Selbstständigkeit wagen als das im Bundesdurchschnitt der Fall ist.

Den Zugang zu Krediten und Wagniskapital zu erleichtern, wäre keine Patentlösung – aber eine wichtige Schraube, an der Banken und die Förderinstitute des Landes drehen könnten.

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