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Meinungen Uwe Rutzen zur Standortsuche Kino
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16:55 03.03.2016
Von Uwe Rutzen

Als das Kinocenter „Stadt Hamburg“ im März 2012 schließen musste, um einem Geschäftsneubau zu weichen, war man über Parteigrenzen hinweg zuversichtlich, schon bald einen technisch auf dem neuesten Stand befindlichen Neubau präsentieren zu können. Vier Jahre später weiß man, dass das eine kollektive Fehleinschätzung war. In der Konsequenz steht fest: Die Politik hat versagt. Das allein ist schlimm genug. Sehr viel schlimmer ist jedoch, dass bei dem ganzen Hin und Her die Verlässlichkeit der ehrenamtlich Tätigen auf der Strecke geblieben ist. Was soll man denn von Parteienvertretern halten, die sich dafür aussprechen, den Standort am Bahnhof aufzugeben, in der Folge Bürgermeister Jörg Sibbel beauftragen, die Voraussetzungen für ein Kino auf dem Skaterpark-Gelände zu schaffen, um diese Entscheidung schon nach wenigen Monaten wieder zu kippen? Wo bleibt da die Glaubwürdigkeit?

Hinzu kommt das mangelnde Vertrauen in die Arbeit von Jörg Sibbel. Der Wunsch, noch einmal mit der Bahn in Verhandlungen zu treten, signalisiert die Auffassung, dass der Bürgermeister in den bisherigen Gesprächen nicht ausreichend die Interessen der Stadt vertreten habe. Darüber hinaus die Arbeit, die er mit seinen Mitarbeitern aus der Verwaltung für ein Kino am Skaterpark aufgebracht hat, unvermittelt zu den Akten zu legen, kommt einer Demontage gleich. Das ist ganz schlechter Stil. Und so gibt es am Ende eigentlich nur Verlierer.

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