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Meinungen Cornelia Müller zum ÖPNV
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07:11 01.11.2018
Von Cornelia Müller
Gettorf

Der Kreis Rendsburg-Eckernförde hat die einmalige Chance, den Überlandverkehr dem wirklichen Leben im ländlichen Raum so anzupassen, dass das eigene Auto öfter stehen bleiben kann oder für manchen gar nicht mehr nötig ist. Wer sich mit der gewaltigen Rechenaufgabe beschäftigt, die minutiöse Abstimmung aller Linien im Hinblick auf kurze und doch realistische Umsteigezeiten darstellt, bekommt Respekt vor dem aktuellen Entwurf.

Natürlich sind noch nicht alle Probleme gelöst: Schulen werden sich bewegen müssen in puncto Unterrichtsbeginn. Nicht jedes Dorf ist in alle Richtungen optimal angebunden. Die Frage, wie Busse gegen Abend fahren müssen, damit Pendler sie nutzen können und nicht mehr vor dem Dienst nach Parkplätzen in Kiel suchen, ist nicht abschließend geklärt. Nötig sind jetzt gute Ideen mit Augenmaß, die das komplizierte Gesamtgefüge nicht völlig aus dem Takt bringen.

Bleibt zu hoffen, dass sich doch noch finanzieller Spielraum öffnet, falls es bei der Schülerbeförderung mehr hakt als gedacht, der Verzicht auf Schulbusse nicht ganz klappt. Stattdessen Abstriche an dem recht ausgeklügelten Netz und Taktfahrplan für alle Bürger zu machen, wäre kontraproduktiv. Dann bliebe der Überlandverkehr nur Stückwerk, das keine Alternative zum Auto bietet.

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