Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Meinungen Konrad Bockemühl zum Erfolg des Kieler Theaters
Mehr Meinungen Konrad Bockemühl zum Erfolg des Kieler Theaters
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:09 27.11.2015
Von Konrad Bockemühl

Das wohldosierte Angebot macht Macher wie Publikum eben nicht nur satt und zufrieden, sondern auch neugierig und mutig. Der Lohn unstrittig harter Arbeit (für vergleichsweise wenig Geld) ist nicht beliebig mehrbar: Man ist hart an der Belastungsobergrenze.

So darf es nicht nur um Zahlen gehen. Kiels Theater ist auch auf der Bühne in bester Verfassung, und das wird vom Publikum honoriert. Das gewachsene Vertrauen spornt an. Es fordert jene Kreativität, die unter zu viel Druck leidet. Die rege Nachfrage, die stete Diskussion wie die aktuelle Reflexion sollten uns bewusst machen, dass Investitionen in Kultur kein Luxus, sondern Zukunftsvorsorge sind. Wenn etwa Flüchtlingsleid gegen sanierungsbedürftige Kulturbauten ausgespielt wird, geht die Rechnung nicht auf. Dieses Mehrheits-Bewusstsein zeichnet unsere Gesellschaft aus. Es sollte aktuell Grundlage auch für die notwendige öffentliche Unterstützung des Konzertwesens im Land sein. Und generell das Gefühl fördern: Dabeisein ist alles. Damit die Menschen vom Public Viewing in die Säle geleitet werden. Alle – auch die Flüchtlinge.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Als sich Deutschland nach den Terroranschlägen von Paris ohne Wenn und Aber an die Seite Frankreichs stellte, war man sich der Konsequenzen bewusst: Ja, Solidarität bedeutet in diesem Fall auch die Bereitschaft, mit in den Krieg zu ziehen.

Jörg Kallmeyer 26.11.2015

Die Energiewende ist oft belächelt und noch häufiger als Öko-Rohrkrepierer kritisiert worden. Die vom Statistikamt Nord gestern vorgelegte Bilanz für 2014 belegt das Gegenteil. In Schleswig-Holstein kommt erstmals mehr Strom aus Wind, Sonne und Biomasse als aus der Atomkraft. Und schon in diesem Jahr wird sich Schleswig-Holstein statistisch betrachtet selbst mit Strom versorgen. Wir sind also auf einem guten Weg. Die Energiewende kann gelingen.

Ulf B. Christen 26.11.2015

Eigentlich haben wir es ja schon gewusst: In Schleswig-Holstein lässt es sich prima leben. Die Menschen meckern nicht, auch wenn es mal nicht so rund läuft. Für sie ist das Glas meistens halbvoll. Das haben wir jetzt zum dritten Mal schwarz auf weiß: Unsere Glückskurve geht steil nach oben.

Carola Jeschke 25.11.2015
Anzeige