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Meinungen Kristian Blasel zum geplanten Bürgerwindpark
Mehr Meinungen Kristian Blasel zum geplanten Bürgerwindpark
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07:22 17.02.2016
Von Kristian Blasel

In diesem Projekt sind gleich mehrere Dinge so schiefgelaufen, dass die Sozialdemokraten jetzt verständlicherweise nach der Notbremse greifen: In Bezug auf die Höhe der geplanten Räder wurden Zusagen nicht eingehalten. Die umstrittene private E-Mail des Bürgermeisters, mit der er seine grünen Parteifreunde für den Windpark mobilisieren wollte, hat Vertrauen zerstört. Und der Widerstand von Naturschutzverbänden trieb die Grünen in ungewohnte Opposition zu ihren natürlichen Verbündeten. Hinzu kommt, dass Kiel mittlerweile in einem Tempo wächst, das die wenigen verbleibenden Flächen der Stadt noch wertvoller macht. In dieser Situation an der alten Planung festzuhalten, hieße, mit dem Kopf durch die Wand zu wollen.

Alle bisherigen Versuche, den Konflikt hinter den Kulissen zu lösen, waren offenbar erfolglos. Nun liegt der Ball im Feld der Grünen: Halten sie am Mittwochabend in der geplanten Form an dem Projekt fest, kommt es zum offenen Konflikt in der Kooperation.

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Frank Behling 17.02.2016

„Ich persönlich denke, dass der natürliche Standort für eine maritime Bank Hamburg ist.“ Dieser Satz von Peter Tschentscher liegt mehr als ein Vierteljahr zurück. Doch das, was der Hamburger Finanzsenator da nach der Einigung zwischen den beiden Ländern und der EU zur letzten Rettung der HSH Nordbank vor laufender Kamera von sich gab, ist noch heute geeignet, das Klima zwischen den HSH-Standorten Hamburg und Kiel zu belasten.

Ulrich Metschies 15.02.2016

Sorry, liebe Nord-CDU: Ohne eine verpflichtende Quote, wie sie die SPD längst hat, wird sich der Frauenmangel nicht beheben lassen. Die Volkspartei fällt gerade in die 60er-Jahre zurück und wollte doch eigentlich jünger, moderner und weiblicher werden – wählbar für ein junges, intellektuelleres Publikum in Städten und im Hamburger Umland.

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