Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Meinungen Kristiane Backheuer zur digitalen Krankschreibung
Mehr Meinungen Kristiane Backheuer zur digitalen Krankschreibung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:00 28.07.2018
Von Kristiane Backheuer
Kristiane Backheuer ist Lokalredakteurin bei den Kieler Nachrichten. Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Die größte Sorge beim „gelben Schein“ ist nämlich gar nicht das Verschicken. Viel schwieriger ist es für viele Menschen, ihn im Krankheitsfall erst einmal zu bekommen. Wer will schon mit einer fiebrigen Grippe zum Arzt? Oder mit Migräne? Oft braucht man in solchen Fällen auch gar keinen Arzt, sondern einfach nur Ruhe. Stattdessen muss man sich zum Fachmann quälen, dort im häufig überfüllten Wartezimmer ausharren, nur um zu erfahren, dass man Bettruhe braucht. Für den nächsten Schritt hat zum Glück die Ärztekammer in Schleswig-Holstein schon alles vorbereitet. Im April hob sie als erste Kammer in Deutschland das Fernbehandlungsverbot auf. Kürzlich hat auch das Gesundheitsministerium in Kiel zugestimmt. Damit kann es jetzt erst richtig losgehen.

Die Chancen der Digitalisierung sind enorm. Gerade im ländlich geprägten Norden, wo nicht an jeder Ecke ein Hausarzt zu finden ist. Mit der Aufhebung des Fernbehandlungsverbots können wir uns in naher Zukunft per Telefon oder mittels Videosprechstunde beraten und krankschreiben lassen. Alles schön von zu Hause aus. Wir dürfen im Bett bleiben und gesund werden. Der „gelbe Schein“, den der Arzt per Mausklick verschickt, ist dann nur noch eine Randnotiz.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Und plötzlich weicht die Skepsis immenser Vorfreude auf die kommende Saison: Mit der Verpflichtung des südkoreanischen Nationalspielers Jae-Son Lee ist dem kleinen Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel der ganz große Coup gelungen.

Andreas Geidel 27.07.2018

Der Wolf ist ein schönes Tier. Königlich, sagenumwoben, faszinierend. Zugleich ist er aber eben ein Raubtier. Um satt zu werden, braucht er Fleisch, und das holt er sich auch auf der Weide oder dem Deich. So funktioniert die Nahrungskette.

Anne Holbach 27.07.2018

Hoch schlugen die Emotionen, nachdem Axel Zabe mit zum Teil drastischer Wortwahl auf Integrationsprobleme in Kleingärten hingewiesen hatte. Der Vorsitzende des größten Kieler Vereins muss sich die Kritik gefallen lassen, nicht jeden seiner Vorwürfe ausreichend belegen zu können.

Kristian Blasel 26.07.2018