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Meinungen Kristiane Backheuer zur katholischen Kirche Kiel
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09:36 30.09.2015
Von Kristiane Backheuer

Wenn man katholische Gottesdienste besucht, verwundert immer wieder die Buntheit. Da sitzen Spanier, Philippinos, Franzosen und afrikanische Katholiken nebeneinander. Willkommen ist jeder, egal aus welchem Land er kommt. Genau das ist die Stärke der katholischen Kirche. Sie ist eine Weltkirche.

Der beschuldigte Pastor selbst war einmal ein Fremdling. Aufgewachsen in Polen, kam er erst spät nach Deutschland. Sicherlich hatte auch der Theologe diskriminierende Erlebnisse. Schade nur, dass er seine eigenen Erfahrungen nicht positiv verarbeitet hat. Nun soll er der katholischen Jugend den richtigen Weg weisen. Ihren Horizont erweitern, ihr beim Erwachsenwerden helfen. Kann das gut gehen? Dieser Mann kann kein Vorbild sein.

Manche seiner Thesen sind so konservativ wie die römische Linie. Auch der Vatikan ist gegen die Homo-Ehe und will das Abendmahl nicht an Konfessionsfremde ausgeben. Aber passt das noch? Solche Doktrinen spalten, sie versöhnen nicht. Sieht man dagegen den Papst in New York, wie er Worte an die Weltgemeinschaft richtet, dann ist die Zeit des Ausgrenzens vorbei. Dieser Papst ist weiter als manche seiner Hirten.

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Jahrelang war die Color Line ein Reederei-Imperium auf der Ostsee. Norwegens größte Fährreederei hatte eine unangefochtene Position im Skagerrak. Doch das ist vorbei. In den vergangenen zwei Jahren musste das Unternehmen heftige Rückschläge einstecken. Neue Umweltauflagen haben viel Geld gekostet.

Frank Behling 30.09.2015

Es ist ein anrührendes Bild. Die Polizei in Passau hat es angeblich in einer Flüchtlingsunterkunft gefunden, wo Asylbewerber aus Syrien auf ihre Registrierung warteten. Die linke Seite des Blattes sieht aus wie eine kindliche Version von Picassos Kriegswerk Guernica, man sieht abgetrennte Gliedmaßen, Blut, kaputte Häuser und brennende Straßen. Auf der rechten Seite hat das Kind mit dem Filzstift eine aufgeräumte Idylle gemalt, eine saubere Straße, einen Baum und eine deutsche Fahne. An den Rändern sieht man zwei rote Herzen, auf denen das Wort „Polizi“ steht – Polizei.

Dirk Schmaler 29.09.2015

Hein Schönberg wird wieder fahren. Nicht mehr mit dampfenden Lokomotiven wie damals, sondern mit modernen Triebwagen. Sie werden die Region nicht nur schnell und sicher mit der Landeshauptstadt verbinden, sondern auch die Anschlüsse darüber hinaus ermöglichen. Die Bahn erleichtert nicht nur Pendlern den Weg nach Kiel, sondern vor allem auch Urlaubern und Ausflüglern den Weg in die Probstei und an die Ostsee.

Thomas Christiansen 29.09.2015