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Meinungen Marco Nehmer zum Tribünen-Bau
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19:04 03.10.2018
Von Marco Nehmer
Marco Nehmer Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Holstein Kiel und die Stadt Kiel finden keinen Generalunternehmer, weil sich die Branche derzeit vor Aufträgen kaum retten kann. Die Wachstumsraten im Baugewerbe eilen von Rekord zu Rekord. Mit Folgen: Durch volle Bücher bei gleichzeitigem Fachkräftemangel schaut so mancher Bauherr in die Röhre. So wie jetzt Holstein Kiel.

Wenn bei einigen Fertigteilen die Lieferzeit fast ein halbes Jahr beträgt und der vom Auftraggeber definierte Zeitplan unbequem im Nacken sitzt, scheuen sich viele Firmen davor, ein Angebot auf eine Ausschreibung wie die für den Bau der Osttribüne abzugeben.

Und das ist beileibe kein Einzelfall: Der 1. FC Saarbrücken steht vor ähnlichen Problemen mit seinem Ludwigsparkstadion, auch Holsteins Ligakonkurrent Darmstadt 98 hat beim Neubau der Gegengerade am Böllenfalltor zunächst keinen geeigneten Unternehmer gefunden.

Immer wieder läuft es in solchen Fällen aufs Gleiche hinaus: Es wird teurer, und es wird später. Manchmal wird es auch gar nichts, wie in Flensburg, wo die Stadt und der ansässige SC Weiche Flensburg 08 bisher nicht mit einer Sprache sprechen beim Wunsch nach einem drittligatauglichen Stadion.

Dass in Kiel alle Seiten an einem Strang ziehen, darauf lässt sich bauen. Vielleicht schon bald eine Tribüne. Und dann der Rest des Stadions.

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