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Meinungen Martina Drexler zum Kieler Matrosenaufstand
Mehr Meinungen Martina Drexler zum Kieler Matrosenaufstand
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21:26 03.11.2017
Von Martina Drexler

Ein historisch nachgestellter Demonstrationszug auf dem „Kieler Weg zur Demokratie“ weckte dagegen 2009 kaum Aufmerksamkeit. Der Matrosenaufstand, der vor fast 100 Jahren ein wichtiges Kapitel deutscher Geschichte schrieb, scheint in Kiel fast vergessen. Ihn endlich in einer würdigen Form zurück ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, das Thema differenziert aufzuarbeiten und dabei noch ein neues Lebensgefühl als Stadt der Demokratie entwickeln zu wollen – das Ziel der Stadt scheint mehr als hoch gegriffen.

Und trotzdem könnte es ihr und ihren Partnern mit ihrem vielfältigen Jubiläumsprogramm gelingen, das Verständnis für die Ereignisse von damals, als die Kieler Bevölkerung große Not litt, auch bei nachwachsenden Generationen zu wecken. Denn zum Glück wollen die Organisatoren nicht im rein historischen Rückblick verharren, sondern immer wieder Bezüge zur Gegenwart herstellen.

Eine spannende Form der Annäherung und eine sehr aktuelle angesichts vieler Krisen: Für welche Werte lohnt es sich heute aufzustehen und zu kämpfen? Diese Frage stellen sich viele, auch in Kiel. Das Programm bietet Gelegenheiten, darüber nachzudenken, zu diskutieren, aber auch zu feiern.

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Von Beginn an hat der neue Innenminister keinen Zweifel daran gelassen, dass er gewillt ist, den schweren Vorwürfen gegen die operative Spitze der Landespolizei und den Leiter seiner Polizeiabteilung im Ministerium auf den Grund zu gehen.

Christian Longardt 02.11.2017

Gute Nachrichten aus der Zebraherde hatten zuletzt Seltenheitswert. In dieser Saison war bisher alles Krise und schwer und düster. Umso bemerkenswerter ist da der Schritt, zu dem sich die Klubführung entschlossen hat: Ab Januar wird Viktor Szilagyi das neue Amt des Sportlichen Leiters beim THW Kiel bekleiden.

Tamo Schwarz 02.11.2017

So verheißungsvoll gülden wie jetzt glänzte der Boden des (Bau-)Handwerks wohl nur selten. Zehntausende Wohnungen müssen so schnell wie möglich her, Schulen dringend saniert oder kommunale Großprojekte wie Kleiner Kielkanal oder Zentralbad an der Hörn zügig realisiert werden.

Jürgen Küppers 02.11.2017