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Meinungen Martina Drexler zum Konzept des Jobcenters Kiel
Mehr Meinungen Martina Drexler zum Konzept des Jobcenters Kiel
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21:18 23.10.2015
Von Martina Drexler

Ein Teil von ihnen bekommt so die Chance, über geförderte Stellen zurück ins Arbeitsleben zu finden und am sozialen Leben wieder teilzunehmen.

Der Weg dahin ist voller Stolpersteine: Manchmal weiß man nach so langer Arbeitslosigkeit nicht mehr, welchen Bus man wann nehmen muss, um rechtzeitig zur Arbeitsstelle zu kommen. Oder man braucht viel länger als die neuen Kollegen. Das Projekt Cat richtet sich vorrangig an die Arbeitslosen, die neben all diesen Problemen auch noch gesundheitlich oder durch Erziehungszeiten eingeschränkt sind.

Das Konzept des Jobcenters überzeugt, weil es kein Geld verschwendet für Zwangs-Beschäftigung, sondern weil es das gesamte Umfeld der Betroffenen mit Gesundheitsförderung und Beratung in den Blick nimmt – und das für einen mit drei Jahren ungewöhnlich langen Zeitraum. Betreuer bleiben so auch nach der Vermittlung der Arbeitsstelle an der Seite des Teilnehmers. Von dieser Begleitung profitieren abseits der Lohnzuschüsse auch die Arbeitgeber.

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Das Ganze ist nicht viel mehr als eine Atempause. Schweden hat sich in der Flüchtlingsfrage am Freitag für einen Kompromiss entschieden und lässt die Menschen weiterhin ungehindert einreisen. Aber wie lange noch? Es dürfte eine Frage der Zeit sein, bis die rot-grüne Regierung um Ministerpräsident Löfven dem immer stärkeren innenpolitischen Druck nachgibt und die Reißleine zieht.

Christian Hiersemenzel 23.10.2015

Von Merkel und Putin gibt es nur schriftliche Grußworte. Der „Petersburger Dialog“ muss ohne Kanzlerin und russischen Präsidenten auskommen. Reden wollen die 180 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur trotzdem über heikle Themen wie die Ukraine oder Syrien. Und das ist ein Fortschritt.

23.10.2015

Kriminalität gehört leider zur Normalität einer Gesellschaft. Stellen Sie 100 zufällig ausgewählte Deutsche in Kiel auf den Exer, und Sie werden auch Straftäter dabei haben. Glaubt jemand ernsthaft, das wäre unter 100 Flüchtlingen anders?

Michael Kluth 23.10.2015
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