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Meinungen Martina Drexler zur Neuausrichtung der Kieler Woche
Mehr Meinungen Martina Drexler zur Neuausrichtung der Kieler Woche
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10:00 05.03.2018
Von Martina Drexler
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Selbst eingefleischte Kieler-Woche-Fans wissen: Frischer Wind ist an manchen angestaubten Stellen entlang der Festmeile mehr als nötig. Man denke nur an die wachsende Zahl von Würstchen-Buden und Jahrmarkt-Ständen, die den besonderen Charakter der Kieler Woche als weltgrößtes Segelereignis und Nordeuropas größtes Sommerfest allzu oft überlagerten.

Die Kunst besteht darin, ein traditionsreiches Fest weiterzuentwickeln und zu modernisieren, ohne am Grundgerüst allzu heftig zu rütteln. Genau das könnte dem Kieler-Woche-Büro – mit Korrekturen hier, neuen Angeboten dort – gelingen. Der Internationale Markt bleibt als Herzstück im Kern wie er war, aber hoffentlich schöner, liebevoller gestaltet, mit mehr Aufenthaltsqualität.

Als Dornberger seine Ideen zur Neuausrichtung der Kieler-Woche das erste Mal präsentierte, gab es große Zustimmung von Politik und aus der Bevölkerung. Nur das Tempo ließ manche zweifeln, ob er es schafft, Mitarbeiter wie Partner dabei mitzunehmen. Alle hätten sich bewegt, sagt er. Man darf auf das neue Erscheinungsbild der Kieler Woche gespannt sein – und sich freuen.

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Thomas Pfeiffer 04.03.2018

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Christian Hiersemenzel 02.03.2018

Die Zukunft des HSH-Standorts Kiel ist alles andere als rosig. Die neuen Besitzer der Nordbank werden das Kreditinstitut mit teurem Doppelsitz an Elbe und Förde auf Rendite trimmen und insbesondere die Personalkosten senken. Hamburg drohen schmerzhafte Einschnitte. In Kiel dürften über kurz oder lang die Lichter ausgehen. Alles andere ist Wunschdenken.

Ulf B. Christen 02.03.2018
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