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Meinungen Martina Drexler zur Runderneuerung der Uni Kiel
Mehr Meinungen Martina Drexler zur Runderneuerung der Uni Kiel
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22:02 23.10.2017
Von Martina Drexler
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Erst vor wenigen Jahren erkannte die damalige Küstenkoalition, dass an Millionenspritzen für eine Rundumerneuerung der unterfinanzierten Hochschule kein Weg mehr vorbeiführt – zumindest dann, wenn man sich im ressourcenarmen Land wie Schleswig-Holstein national wie international als Forschungs- und Hochschulstandort behaupten will.

Die Universität erhielt die dringend nötige Planungssicherheit durch Finanzierungszusagen. Daran will sich auch zum Glück die neue Landesregierung ohne Abstriche halten. Dass jeder Cent in den Hochschulbau eine Investition in die Zukunft des Landes ist, bestätigte Wissenschaftsministerin Karin Prien als „überparteiliches Verständnis“.

Erst die Rahmenvereinbarung zu den Angerbauten, jetzt die Grundsteinlegung für den Neubau der Rechtswissenschaften – die CAU kommt in Aufbruchstimmung. Mit ihrer wissenschaftlichen Exzellenz liegt sie gut im Rennen im Wettbewerb um eine weitere millionenschwere Exzellenz-Förderung. Spitzenforschung und hervorragende Lehre brauchen in der Tat ein hochwertiges Umfeld. Die Weichen dafür sind richtig gestellt. Schade ist nur, dass viele Jahre ins Land gehen, bis sich der Sanierungsstau auflöst.

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Die Spannung steigt. Auf dem Spiel stehen Milliarden an Steuergeldern und die Zukunft von 2000 Arbeitsplätzen in Hamburg und Kiel. Wenn es ganz übel kommt, muss die HSH Nordbank schon in der kommenden Woche ihr Neugeschäft einstellen, muss die Abwicklung des einst größten Schiffsfinanzierers der Welt auf den Weg gebracht werden.

Ulrich Metschies 23.10.2017

Die Polizeibeamten sind noch zurückhaltend, wenn es um die sinkenden Einbruchszahlen geht, die sich in diesem Jahr abzeichnen. Kein Wunder – sie wissen sehr genau, dass die Saison der Einbrüche mit Beginn der dunklen Jahreszeit noch bevorsteht, und sich die Lage noch gehörig ändern kann, wenn zum Beispiel neue Diebesbanden im Norden anrücken sollten.

Florian Hanauer 22.10.2017

Der Zweifel am Aufklärungswillen des Innenministers in der Rocker-Affäre hegte, den belehrt Hans-Joachim Grote jetzt eines Besseren. Seine Anordnung, die Sonderermittler Klaus Buß (SPD) deutlich mehr Handlungsspielraum ermöglicht, ist ein eindeutiges Signal nach innen und außen. Der CDU-Mann hat verstanden und zeigt klare Kante.

Bastian Modrow 21.10.2017
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