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Meinungen Michael Kluth zum Haushaltsplus
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06:00 05.12.2018
Von Michael Kluth
Michael Kluth ist Lokalredakteur der Kieler Nachrichten. Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Die Fraktionen der Ratsversammlung haben der Versuchung widerstanden, den geplanten Überschuss hemmungslos zu verfrühstücken. Die politischen Schwerpunkte, die sie zusätzlich zum Haushaltsentwurf der Stadtverwaltung verwirklichen wollen, werden sich am Ende auf weit weniger als die Hälfte des Überschusses summieren, vermutlich auf etwa ein Viertel. Dass die linke Seite der Politik eher etwas mehr und die rechte Seite eher etwas weniger Geld ausgeben will – geschenkt. Alle zusammen haben Maß gehalten.

Das führt dazu, dass der Oberbürgermeister seinem neuen Kämmerer in der kommenden Woche absehbar einen geordneten Haushalt übergeben können wird, der einen Dreiklang zulässt: Verwalten, gestalten, konsolidieren. Es gab schon schlimmere Startbedingungen für Kassenwarte.

Die schwierigeren Zeiten liegen in Kiel noch gar nicht lange zurück. Da war Schmalhans Küchenmeister, und das bisschen Haushalt musste die Stadt sich auch noch von der Kommunalaufsicht genehmigen lassen.

Tempi passati – vergangene Zeiten. Niemand will sie zurück. Deshalb ist Versuchungen, bitte, weiter zu widerstehen. Mögen die Zeiten noch eine Weile andauern, in denen man in Kiel Kommunalpolitiker sein möchte.

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