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Niklas Wieczorek zum Blitzen

Kommentar Niklas Wieczorek zum Blitzen

Ja, mit dieser Aussage kann man sich unbeliebt machen, aber: Wer beim zu schnellen Fahren geblitzt wird, der zahlt seine Strafe zurecht. Denn auch in Schleswig-Holstein werden Blitzsäulen und mobile Geräte dort aufgebaut, wo es keine zu große Einschränkung der Lebensqualität bedeutet, sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung zu halten.

Dennoch gilt es im Land der Autohersteller und -fahrer als Kavaliersdelikt, stets mit dem Bleifuß unterwegs zu sein – bis einmal etwas passiert. Wer dagegen im Ausland unterwegs ist, merkt schnell, dass dort nicht nur mehr gebremst werden muss als in Deutschland, sondern auch meist höhere Strafsätze gelten. Viele deutsche Urlauber nehmen im Ausland den Fuß vom Gas; es sollte daher auch hierzulande nicht so schwer fallen, sich an die Regeln zu halten.

Dass die Kommunen etwas davon haben, wenn sich Menschen nicht an die Tempo-Vorgaben halten, ist nur billig. Schließlich sind es Städte und Gemeinden, die mit der Polizei versuchen, Sicherheit zu gewährleisten. Sie steuern um und können Abhilfe schaffen, wenn es irgendwo häufiger kracht, wie zuletzt auf dem Olof-Palme-Damm in Kiel. Dort ebbte die Unfallserie nach dem Abbau einer Baustelle schlagartig ab. Vor dem Bahnhof und am Bernhard-Minetti-Platz will man die Straßen und Wege noch ruhiger machen. Wenn es um die Sicherheit geht, ist es einen Versuch wert. Wer nicht zahlen will, muss einfach nur normal fahren.

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Niklas Wieczorek
Lokalredaktion Kiel/SH

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