Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Meinungen Oliver Hamel zum Klimaschutz
Mehr Meinungen Oliver Hamel zum Klimaschutz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:57 28.12.2017
Von Oliver Hamel
Anzeige

Deshalb bewegt die Massen laut Umfragen zuvorderst das „ungelöste Flüchtlingsproblem“ – nicht drohende Klimakatastrophen, obwohl alle 7,5 Milliarden Menschen dieser Welt davon betroffen sind.

Immer lauter werden seriöse Klimaforscher von Populisten, Lobbyisten und Wutbürgern als Ideologen diffamiert. Es trifft ins Mark, verfolgen zu müssen, wie die immer eindringlicheren Warnungen Abertausender Wissenschaftler vor den beängstigenden Dimensionen des Klimawandels mit pseudopräsidialen Twitter-Tweets als „Erfindung“ weggefegt werden. Der US-Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen zeigt beispielhaft, wie leicht sich mühsam errungene Fortschritte mit einer Unterschrift zertreten lassen.

Trotz rekordbrechender Wetter-Extreme in diesem Jahr wird keine politische Führung einer Industrienation das Risiko restriktiven Umsteuerns eingehen, solange die Wählermehrheit dies nicht von ihr verlangt. Und trotz unserer ausufernden Öko-Bilanz wird es keine Regierung wagen, uns für den maßlosen Naturverbrauch zur Rechenschaft zu ziehen. So muss sich jeder Einzelne fragen, ob er sein Handeln gegen seine Wünsche ändern will – oder ob er sagt: „Nach mir die Sintflut.“

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Russlands Marine hat sich für ihre Dezember-Manöver den optimalen Zeitpunkt ausgesucht. Die Durchfahrt ihrer modernsten Lenkwaffenfregatte „Admiral Gorshkov“ durch die Meerenge zwischen Schottland und den Orkney-Inseln an Heiligabend garantierte Schlagzeilen und Aufmerksamkeit.

Frank Behling 28.12.2017

Gesundheitspolitiker in Land und Bund, die immer noch meinen, Engpässe bei der Lieferung von Arzneimitteln seien bloß Einzelfälle, schätzen das Problem völlig falsch ein. Es liegt in ihrer Verantwortung, sich um die Versorgungssicherheit der Bevölkerung schon dann zu kümmern, wenn es Anzeichen für künftige Gefahren gibt. Und die gibt es.

Christian Trutschel 28.12.2017

Die Liste der Probleme bei der Bundeswehr wird länger. Die Marine und das Rüstungsamt ziehen nun beim Fregatten-Projekt F125 die Reißleine: Sie lehnen die Abnahme einer Fregatte ab. Die „Baden-Württemberg“ sollte zwar eigentlich schon seit März 2016 bei der Flotte im Einsatz sein, doch daraus wurde nichts.

22.12.2017
Anzeige