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Meinungen Paul Wagner zum Wettbewerb „Jugend forscht“
Mehr Meinungen Paul Wagner zum Wettbewerb „Jugend forscht“
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07:11 16.08.2013

Auf die Forschung kommt es an. Gerade ein mittelständisch geprägtes Land wie Schleswig-Holstein kann sich im Wettbewerb nur behaupten, wenn es frühzeitig seine besten Köpfe findet und fördert.

Langsam scheinen Landesregierung und regionale Wirtschaft zu erkennen, welches Potenzial in diesem Wettbewerb schlummert. Sie haben die weitere finanzielle Unterstützung des Projektes zugesagt. Richtig so. Dem Forschungsforum Schleswig-Holstein ist es gelungen, alle Akteure an einen Tisch zu bringen und deren Blick auf den Nachwuchswettbewerb zu richten. Dies ist ein Schritt in Richtung Zukunft.

Ganz anders verhält sich ein großer Energiekonzern. Ausgerechnet in diesem Jahr, in dem sich in Schleswig-Holstein mit mehr als 300 Schülern so viele Teilnehmer für „Jugend forscht“ angemeldet haben wie nie zuvor, ist der Energieriese Eon als Sponsor abgesprungen. Gerade ein Unternehmen, das die Herausforderungen der Energiewende stemmen will, sollte wissen, wie wichtig es ist, langfristig gute Physiker, Chemiker und Mathematiker an Bord zu haben – junge Menschen, die in ihrer Heimat verwurzelt sind und sich mit der Region identifizieren. Wenn in wenigen Jahren die Fachkräfte vor Ort fehlen, ist das Geschrei groß.

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