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Meinungen Robert Michalla zu den A21-Löchern
Mehr Meinungen Robert Michalla zu den A21-Löchern
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21:58 06.03.2019
Von Robert Michalla
Robert Michalla kommentiert die A21-Löcher. Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Erst ein Riesenloch auf der Autobahn 20 in Mecklenburg-Vorpommern, jetzt Löcher in der erst wenige Monate alten Fahrbahn der Autobahn 21 – um die Verkehrswege im Norden ist es schlecht bestellt.

Seit Mitte Januar weiß der Landesbetrieb von der defekten Fahrbahn. Geschehen ist seitdem wenig, einmal abgesehen davon, dass Autofahrer ausgebremst werden, mit deren Geld die Straße einst saniert wurde. Dass die Ingenieure seit Wochen vor dem Rätsel stehen, wie die Löcher entstanden sind, lässt Beobachter rätseln. Sicher ist: Von der Entdeckung der Löcher bis zur öffentlichen Erklärung gestern, nichts über ihren Ursprung zu wissen, dauerte es zu lange. Verkehrsminister Bernd Buchholz muss schnell für Aufklärung sorgen.

Buchholz, der sich mit der Bahn anlegt, wenn sie nicht auf der von ihm bestimmten Schiene fährt, dürfte sich nicht eben über die durchlöcherte Autobahn freuen. Als der Minister im Dezember ein Stück der neuen A21 bei Bornhöved freigab, warb er um Verständnis dafür, dass es in den nächsten Jahren weiter viele Straßenreparaturen geben müsse. Er sollte recht behalten. Dass die Arbeiter nun ausgerechnet ein paar Meter weiter erneut anrücken müssen, sorgt für Frust. Bei Pendlern, Buchholz und bestimmt auch bei Ministerpräsident Daniel Günther.

Er hatte die SPD im Landtagswahlkampf für deren Verkehrspolitik scharf kritisiert. Ergebnis: Günther musste sein Versprechen zum zügigen Ausbau der Küstenautobahn wieder einkassieren, und jetzt bröselt noch die A 21. Regieren ist ein hartes Pflaster.

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