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Meinungen Stephan Ures zur Grippeimpfung mit Vierfach-Schutz
Mehr Meinungen Stephan Ures zur Grippeimpfung mit Vierfach-Schutz
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10:01 03.04.2018
Von Stephan Ures

Der Vorwurf, das Verhalten der Krankenkassen sei ein Skandal, ist schnell erhoben. Dabei ist das Impfen keineswegs unumstritten: Die Wirksamkeit lag nach den Zahlen des Robert-Koch-Instituts in dieser Saison, die Wirkstoffe werden jährlich geändert, nämlich bei recht guten 46 Prozent. 30 Prozent kommen auch schon mal vor, obwohl das Dreifach-Mittel den „Yamagata“-Virus gar nicht speziell ansprach.

Das sogenannte Layout der Grippeimpfung wird Jahr für Jahr bestimmt von der Weltgesundheitsorganisation WHO, und zwar Ende Februar, also – wegen der monatelangen Herstellungsdauer – fast ein Jahr vor der hierzulande üblichen Grippesaison. Da müssen die Epidemiologen schon sehr treffsicher sein, zumal sich Influenzaviren von Natur aus als wandlungsfähig erweisen. Wirksamer als sich voll und ganz auf die Impfung zu verlassen sind ganz banale Ratschläge: Regelmäßige, gründliche Handhygiene und vorübergehende Vorsicht vor Hustenbolden und Schniefnasen.

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