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Meinungen Tamo Schwarz zum Streit um das CL-Achtelfinale des THW Kiel
Mehr Meinungen Tamo Schwarz zum Streit um das CL-Achtelfinale des THW Kiel
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11:18 07.03.2018
Von Tamo Schwarz

Handball, diese Sportart, die immer wieder mit kuriosen Begebenheiten und Dilettantismus, jedoch selten mit fortschreitender Professionalität von sich reden macht. Die höchste Eskalationsstufe ist erreicht. Was denkt sich die Europäische Handballföderation (EHF) eigentlich? Zugegeben, THW Kiel und die Rhein-Neckar Löwen haben dem ARD-Termin für das Bundesliga-Spitzenspiel zugestimmt. Ein Spiel, das zwei bis drei Millionen Zuschauer erreichen wird und damit wohl mehr als alle Achtelfinal-Spiele der Königsklasse zusammen.

Aber die EHF hat einen Zeitraum von Mittwoch bis Sonntag für das Achtelfinal-Hinspiel der Zebras in Szeged vorgegeben, will sich nun aber auf keinen Termin einlassen. Noch nicht einmal auf einen Anpfiff am Sonntag, dabei wären zwei Partien innerhalb von 24 Stunden auch schon so eine für den Handball typische Farce. Der Grund sind ungarische TV-Verträge.

Jetzt will die EHF den Tausch des Heimrechts. Dieses Privileg, das sich der THW Kiel mit Haut, Herz und Haaren in Paris erkämpft hat. Wie soll man das Trainer, Spielern, Fans vermitteln? Ansonsten wird am 24. März gespielt, muss die ARD-Übertragung abgesagt werden. So oder so: eine Bankrotterklärung. Stell’ Dir vor, das wäre Fußball ...

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