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Meinungen Thomas Pfeiffer zum Akt der Befreiung bei Holstein Kiel
Mehr Meinungen Thomas Pfeiffer zum Akt der Befreiung bei Holstein Kiel
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19:13 04.03.2018
Von Thomas Pfeiffer
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Der fulminante Triumph über den Mitaufsteiger reduzierte die von den Fans leidenschaftlich diskutierte Serie von elf Spielen ohne Sieg auf das, was sie immer war: eine Pech und partieller Ineffizienz vor dem Tor geschuldete Ergebniskrise, die mit dem wahren Potenzial der KSV-Profis wenig bis nichts zu tun hatte.

Dass der höchste Saisonsieg des Tabellendritten eine Urknall-Dimension erreichen könnte, zeigt ein Blick in die vergangene Drittliga-Spielzeit. Nach der 1:2-Niederlage in Osnabrück am 26. Spieltag befand die Mannschaft intern, dass es so nicht weitergehen könne. Die Folge waren ein 2:0, sinnigerweise über Duisburg, sowie eine Erfolgsstory mit dem Wunder von Kiel als Happy End, der Rückkehr in die Zweite Liga nach 36 Jahren.

Die Parallele zur Gegenwart: Auch nach dem zutiefst frustrierenden 2:3 vor acht Tagen in St. Pauli sprachen die Holstein-Spieler sehr viel miteinander – das Resultat war abermals ein explosiver Akt der Befreiung.

Fazit: Nach dem 3. März 2018 wäre das nächste Wunder gar kein Wunder mehr, sondern eine logische Konsequenz.

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Mit wem man am Freitag auch sprach: Die Personalie Jan Philipp Albrecht gilt bei den Grünen schon jetzt als Meisterstück des noch jungen Landesvorstands. Der Europa-Abgeordnete ist zwar erst 35 Jahre alt, genießt aber bereits hohes Renommee und gilt trotz der Absage des Favoriten Konstantin von Notz als erste Wahl.

Christian Hiersemenzel 02.03.2018

Die Zukunft des HSH-Standorts Kiel ist alles andere als rosig. Die neuen Besitzer der Nordbank werden das Kreditinstitut mit teurem Doppelsitz an Elbe und Förde auf Rendite trimmen und insbesondere die Personalkosten senken. Hamburg drohen schmerzhafte Einschnitte. In Kiel dürften über kurz oder lang die Lichter ausgehen. Alles andere ist Wunschdenken.

Ulf B. Christen 02.03.2018

Die Stimmung ist gereizt. Wer Vertreter der Wohnungswirtschaft damit konfrontiert, dass die Mittelschicht am liebsten im Eigenheim mit Garten lebt und rein aus Kostengründen aufs Land zieht, dort aber niemals eine Mietwohnung akzeptieren würde, muss mit einer kräftigen Reaktion rechnen.

Christian Hiersemenzel 01.03.2018
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