Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Meinungen Ulf B. Christen zu den Windkraftgegnern
Mehr Meinungen Ulf B. Christen zu den Windkraftgegnern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:00 05.12.2017
Von Ulf B. Christen

Die rot-grün-blaue Regierung ignorierte den zunehmenden Bürgerfrust und beharrte schlicht auf den geringen Mindestabständen zwischen Windrotoren und Wohnhäusern. Die schwarz-grün-gelbe Regierung will die Abstände zwar etwas vergrößern, hat bisher aber nicht geliefert.

Diese Polit-Flaute erklärt die wachsende Wut vieler Anwohner – und auch das völlig überzogene Ziel eines zehnfachen Mindestabstands (zwei Kilometer bei einer 200-Meter-Anlage). Derart große Tabuzonen würden das Ende der Onshore-Windkraft in Schleswig-Holstein einleiten. Nach alten Rechnungen blieben für Rotoren gerade mal 0,3 Prozent der Landesfläche übrig. Das ist ein Bruchteil der heute windgenutzten zwei Prozent und erkennbar zu wenig, um die Energiewende in Schleswig-Holstein zum Erfolg zu führen. Die amtierende Regierung sollte den Bürgern also möglichst schnell reinen Wein einschenken. Sie muss klar sagen, ob weitere Offshore-Windparks möglich sind. Andernfalls gibt es kaum Spielraum, um Onshore die Energiewende mit einer größeren Akzeptanz in der Bevölkerung voranzutreiben. Das ist die bittere Wahrheit.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Auf den ersten Blick bietet ein geteiltes Taxi aus Kundensicht große Vorteile: Es ist komfortabler als ein öffentliches Verkehrsmittel und zugleich günstiger als alleine einzusteigen.

Anne Holbach 05.12.2017

Innenminister Hans-Joachim Grote will mit seinen Amtskollegen über das Kirchenasyl diskutieren. Das könnte man als mutig bezeichnen und mit Applaus quotieren – würden Nägel mit Köpfen gemacht.

Bastian Modrow 04.12.2017

Erfolg macht sexy, das erlebt derzeit Holstein Kiels Trainer Markus Anfang. Die erste Liga ruft – Anfang vielleicht noch schneller als den Rest der Störche. Er ist Familienvater, seine Familie lebt in Köln. Der 1. FC Köln sucht zum 1. Januar 2018 einen neuen Coach. Einen wie Anfang, der aus wenig viel macht, braucht der „Effzeh“. Alles schön und gut.

Alexander Holzapfel 03.12.2017