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Meinungen Ulf B. Christen zu der UKSH-Unterstützung
Mehr Meinungen Ulf B. Christen zu der UKSH-Unterstützung
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07:00 05.02.2016
Von Ulf B. Christen

Mit dieser Doppel-Investition wird die Zukunft des landesweit größten Arbeitgebers (12 500 Beschäftigte) gesichert. Allein das ist eine gute Nachricht, zumal Schleswig-Holstein wahrlich nicht zu finanzstärksten Bundesländern zählt. Noch besser wird das Bekenntnis zum UKSH dadurch, dass sich fünf der sechs Fraktionen im Landtag für die finanzielle und bauliche Frischzellenkur der Großklinik einsetzen. Nur die Piraten stehen abseits. Ihre Skepsis mag berechtigt sein. Sie haben aber kein Alternativkonzept.

Ein Selbstgänger ist das UKSH 3.0 nicht. Klinikboss Prof. Jens Scholz muss noch beweisen, dass der Maximalversorger zumindest im Kerngeschäft schwarze Zahlen schreiben kann. Zudem steckt auch hier der Teufel im Detail. Scholz kann nur Kredite loswerden, die in Forschung und Lehre angehäuft wurden. Schulden aus der Krankenversorgung darf das Land nicht übernehmen, weil sonst Privatkliniken einen Wettbewerbsnachteil hätten – und die Hilfsaktion bei der EU in Brüssel stoppen könnten.

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