Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Meinungen Ulf B. Christen zur Nachhilfe
Mehr Meinungen Ulf B. Christen zur Nachhilfe
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:27 28.01.2016
Von Ulf B. Christen

In Schleswig-Holstein ist dieser Missstand besonders groß. Die überdurchschnittlich hohe Nachhilfequote von 15,5 Prozent ist dabei teils hausgemacht. Die Gymnasien in Schleswig-Holstein gehören nach wie vor zu den leistungsstärksten in Deutschland. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass der Weg zum Abi für viele Schüler mit Nachhilfe gepflastert ist. In den nächsten Jahren dürfte sich das nicht ändern. Im Gegenteil: Mit der Abschaffung der Schulartempfehlung wurden die Gymnasien auch für schwächere Schüler geöffnet.

 Hinzu kommt, dass die Mehrzahl der Gymnasiallehrer noch an der alten Kieler Universität ausgebildet wurde. Die CAU war bekannt dafür, in erster Linie die Fachwissenschaft zu vermitteln. Im Schatten stand neben der Pädagogik insbesondere die Didaktik, also die Vermittlung des Wissens. Die Uni hat diese Schwäche erkannt und steuert um. Das ist gut für die Schüler - und schlecht für die Nachhilfeeinrichtungen.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Wenn sich Oberbürgermeister und sämtliche Stadträte zu einer Flüchtlings-Pressekonferenz ohne besonderen Anlass versammeln, ist die Botschaft, die rüberkommen soll, eindeutig: Kiel nimmt das Thema ernst. Kiel versucht, den Alltag mit Flüchtlingen zu gestalten und das Schlagwort „Integration“ mit Realität zu füllen.

Kristian Blasel 27.01.2016

Es war durchaus beklemmend, den Altenholzer Anwohnern bei der Diskussion über eine Flüchtlingsunterkunft für Männer zuzuhören. Nach schlimmen Vorfällen nicht nur in der Silvesternacht, nicht nur in Köln. Von verständlichen Ängsten und Sorgen bis zum Generalverdacht gegen Flüchtlinge war der Schritt allerdings bei einigen nicht weit.

Kerstin von Schmidt-Phiseldeck 26.01.2016

Umweltminister Robert Habeck hat bei der Begrenzung des Kitesurfens das richtige Ziel vor Augen. Natürlich bedarf es einer Kite-Regelung, weil aus dem Outsider-Hobby der 90er-Jahre eine populäre Trendsportart geworden ist.

Ulf B. Christen 26.01.2016
Anzeige