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Meinungen Ulrich Metschies zur Provinzial
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09:00 14.06.2018
Von Ulrich Metschies
Wirtschaftsredakteur der Kieler Nachrichten Ulrich Metschies. Quelle: Ulf Dahl (Archiv)
Kiel

Längst vorbei sind die Zeiten, in denen die Politik die Geschicke der Provinzial bestimmen und ihre schützende Hand über Standorte und Arbeitsplätze halten konnte: 1995 hatte Schleswig-Holstein die Trägerschaft am Regionalversicherer an die Sparkassen des Landes übertragen. 2004 dann die nächste Zäsur: Provinzial Nord und Westfälische Provinzial fusionierten zur Provinzial Nordwest mit Sitz in Münster und Kiel.

Nun steht der zweitgrößte öffentliche Versicherer Deutschlands erneut vor einem Umbruch. Alles deutet darauf hin, dass es nach mehreren vergeblichen Anläufen diesmal zur Fusion mit der rheinländischen Namensschwester kommen wird.

Natürlich ist es ein Vertrauensbruch, wenn Verdi aus der Zeitung erfahren muss, dass das fusionierte Unternehmen voraussichtlich als Aktiengesellschaft firmieren soll – und nicht als Anstalt öffentlichen Rechts. Doch entscheidend ist nicht, was die Aufsichtsratschefin in den Medien sagt, sondern wie die Interessen von Unternehmen, Mitarbeitern und Region am besten unter einen Hut gebracht werden können. Das heißt auch: Die Zukunft der Standorte sichern und den öffentlichen Auftrag der Provinzial festschreiben. Dafür sollte es sich wirklich lohnen, auf eine konstruktive Ebene zurückzukehren.

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