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Meinungen Ulrich Metschies zum Anstieg der Mieten
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09:00 20.09.2018
Von Ulrich Metschies
Ulrich Metschies ist Wirtschaftsredakteur bei den Kieler Nachrichten. Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Dennoch ist die Veröffentlichung der Immowelt-Zahlen kurz vor dem Berliner Wohnungsgipfel ein wichtiges Signal an alle verantwortlichen Akteure: Hört auf damit, den Wohnungsmarkt durch immer neue Vorstöße und Forderungen in Konfusion zu stürzen. Kommt zu Potte und handelt!

Was das heißt? Auf allen Ebenen müssen die Weichen so gestellt werden, dass die unsozialen Folgen des Wohnraummangels abgestellt und die Rahmenbedingungen für den Bau neuer Wohnungen verbessert werden. Die Mietpreisbremse abzuschaffen, wäre ein fataler Fehler. Statt erneut in Aktionismus auszubrechen, sollte die Politik abwarten, ob die gerade erst beschlossene Verschärfung wirkt. So viel Zeit muss sein.

Natürlich hat die Wohnungswirtschaft recht: Die Mietpreisbremse kuriert das Problem nicht. Doch die gleiche Kritik trifft auf jedes Schmerzmittel zu. Niemand käme auf die Idee, einem Patienten Linderung zu versagen, nur weil die Ursache der Schmerzen nicht restlos erforscht ist. Wenn man sie jetzt noch mit Sanktionsmöglichkeiten ausstattet, kann die Mietpreisbremse ein Mittel sein, das Mieter vor Wucher schützt – so lange, bis der Wohnungsneubau Fahrt aufgenommen hat und sich die Lage entspannt.

Mieter schützen, Bauen erleichtern, sozialen Wohnungsbau stärken und Privilegien für die Wohnungs-Monopoly-Konzerne kassieren: Das sind Signale, die der Gipfel liefern muss.

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Das klingt verlockend: Ein paar Kameras vor dem Hauptbahnhof Kiel, und schon gibt es hier weniger Kriminalität. Und wer sich ordentlich verhält, hat ja nun einmal nichts zu befürchten, oder? Da könnte man ja die ganze Zeit über filmen...

Niklas Wieczorek 19.10.2018

Die Zustände in der Gemeinde Boostedt sind nicht mehr schön. Nur eines gehört zur Wahrheit auch dazu: Jede Entlastung von Boostedt ist eins zu eins eine Belastung von Neumünster. Ein Kommentar von Thorsten Geil.

Thorsten Geil 19.09.2018

Schwansen ist weit entfernt vom Rendsburger Kreishaus, doch die Abgeordneten lassen die Bewohner der Halbinsel nicht im Stich – bravo!

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