Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Meinungen Uta Wilke zum Rechtsanspruch auf Krippenplätze
Mehr Meinungen Uta Wilke zum Rechtsanspruch auf Krippenplätze
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:44 01.08.2013
Von Uta Wilke

Kommunen und freie Träger haben Enormes geleistet – zusammen mit dem Land, das sich Jahr für Jahr mit steigenden Beträgen beim Krippenausbau engagiert. 2017 werden es 80 Millionen Euro sein.

Das ist auch dringend nötig. Ein wachsendes Angebot führt zu einer noch stärkeren Nachfrage. Die gesellschaftliche Akzeptanz der Krippe wird zunehmen – nicht nur in den Städten. Deshalb ist es richtig, sich heute schon Gedanken über die Finanzierung der notwendigen Infrastuktur von morgen zu machen. Dabei kann sich der Bund, der das unvernünftige Betreuungsgeld einführte, nicht aus der Verantwortung stehlen. Mit einer Umleitung dieser Mittel – gut 40 Millionen Euro pro Jahr – in den Krippenausbau wäre viel erreicht.

Soll die Betreuung der Kleinkinder zu einer Erfolgsgeschichte werden, müssen alle Beteiligten aber auch auf hohe Qualität achten. Dazu gehört nicht nur ein guter Personalschlüssel. Dazu gehört auch, dass tatsächlich genügend Erzieher vorhanden sind. Das Land hat – etwa mit der Aufstockung der Ausbildungskapazitäten – schon einiges getan. Das reicht aber noch nicht, um das Problem Fachkräftemangel in den Griff zu bekommen.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!