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Meinungen Uwe Rutzen zur Förderung von Green Screen
Mehr Meinungen Uwe Rutzen zur Förderung von Green Screen
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20:00 11.09.2015
Von Uwe Rutzen

Die Anwesenheit vieler Filmemacher, Produzenten und Vertreter von TV-Sendern unterstreicht das. Nur beim Land Schleswig-Holstein ist das noch nicht angekommen. Eine finanzielle Unterstützung wird nicht gewährt. Das ist ebenso traurig wie unverständlich.

Jedes Jahr fasziniert Green Screen sein Publikum aufs Neue mit atemberaubenden, aber auch kritischen Filmbeiträgen, die dazu anregen, sich intensiv mit der Natur auseinanderzusetzen. Rund 8000 Schulkinder, für die es eigene Programme gibt, diskutieren bei Aufführungen mit Filmemachern und Wissenschaftlern über biologische und ökologische Themen. Das ist lebendiger Unterricht und gelebter Naturschutz. Doch dem Land ist das keinen Euro wert.

Im kommenden Jahr feiert Green Screen sein zehnjähriges Bestehen. Dann werden neben wenigen bezahlten Mitarbeitern wieder mehr als 100 ehrenamtliche Helfer zum Gelingen des internationalen Naturfilm-Festivals beitragen. Bis dahin hat die Politik in Kiel Gelegenheit, es sich doch noch einmal anders zu überlegen.

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Selten zuvor haben sich die Politiker so tief vor den Bürgern verneigt wie in dieser Woche. Die Kanzlerin lobte die Menschen, die zu den Bahnhöfen geeilt sind, als die Flüchtlingszüge ankamen. Die applaudiert haben und die Decken, Wasser und Obst mitbrachten. Für den EU-Kommissionspräsidenten haben die freiwilligen Helfer in der Not sogar den Ruf Europas gerettet.

11.09.2015

Die Kollision der Frachter „Francisca“ und „RMS Bremen“ auf der Kieler Förde beweist einmal mehr, dass blindes Vertrauen in die Daten eines leuchtenden Bildschirms oder eines Navigationssystems nicht alles ist. Immer wieder gibt es auch an Land Meldungen, wonach Autofahrer ihrem Navigationsgerät selbst auf Bahngleise folgen und nicht an der Richtigkeit zweifeln, selbst wenn sich die Reifen schon von der Felge gelöst haben.

Frank Behling 11.09.2015

Es sind bizarre Bilder, die uns in diesem Sommer aus Calais erreicht haben. Tausende von Flüchtlingen harrten und harren immer noch vor der französischen Hafenstadt auf eine Chance, irgendwie nach Großbritannien zu gelangen. Seitdem die Kontrollen auf den Fähren nahezu unüberwindlich geworden sind, scheint der Eurotunnel ihre einzige Hoffnung zu sein.

Bodo Stade 10.09.2015
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