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Meinungen Wolf Paarmann zum neuen THW Kiel
Mehr Meinungen Wolf Paarmann zum neuen THW Kiel
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07:42 15.08.2013
Von Wolf Paarmann

Trotzdem treten die Verantwortlichen die Favoritenrolle diesmal ab. National sollen die Vereine aus Flensburg, Mannheim und Hamburg die besseren Karten haben. International sehen die THW-Bosse Paris, Barcelona, Veszprem und Kielce vorne.

 Reines Understatement ist diese Selbsteinschätzung nicht. Zumindest in der Champions League wäre es ein kleines Wunder, wenn der dreimalige Titelträger das Final4 erreichen würde. Auf internationalem Parkett verfügen die Gegner teilweise über deutlich breitere Kader, die Abhängigkeit von Verletzungen ist lange nicht so extrem, wie sie es bei der neuen THW-Mannschaft ist.

 Erwartet die Zebra-Fans ein Jahr ohne Titel? Möglich, aber nicht wahrscheinlich. Zwar sind die Voraussetzungen schlechter, weil Trainer Alfred Gislason nicht mehr über ein eingespieltes Team verfügt. Zudem müssen sich Wael Jallouz und Rasmus Lauge, die neuen Rückraumspieler, erst an die Bundesliga gewöhnen. Ein Prozess, der einige Monate in Anspruch nehmen wird. Am Start eine schlechtere Position zu haben, wird aber bei Mannschaft und Trainer dazu führen, noch härter für den Erfolg zu arbeiten. Zudem wird es tatsächlich sehr spannend sein zu beobachten, wie die Konkurrenz auf diese einmalige Chance reagiert, den THW als Dauermeister abzulösen. Zeigt sie Nerven, wird am Ende wieder an gewohnter Stelle gefeiert – auf dem Kieler Rathausplatz.

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