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14-Jähriger lebensgefährlich verletzt

Grömitz 14-Jähriger lebensgefährlich verletzt

Bei einem Streit mit dem Ex-Lebensgefährten seiner Mutter ist ein 14-Jähriger in der Grömitzer Fußgängerzone lebensgefährlich verletzt worden. Noch in der Nacht zu Sonnabend musste der Jugendliche im Lübecker UKSH notoperiert werden. Gegen den 68-Jährigen wird nun wegen versuchten Totschlags ermittelt.

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Lebensgefährlich verletzt wurde ein 14-Jähriger bei einem Streit mit dem Ex-Lebensgefährten seiner Mutter.

Quelle: Janssen

Grömitz. Das Verhältnis zwischen einem 14-Jährigen und dem 68-jährigen Ex-Lebensgefährten war nach Informationen der Polizei seit Wochen angespannt. Am Freitagabend eskalierte die Situation dann. Bei einer Auseinandersetzung in der Grömitzer Fußgängerzone ging der Jugendliche gegen 23.40 Uhr blutend zu Boden.

Trotz der schweren Verletzungen am Oberkörper konnte sich der 14-Jährige noch zur nahegelegenen Wohnung der Mutter begeben. Dort wurde er auch notärztlich versorgt. Später brachten ihn Rettungskräfte ins Lübecker UKSH. Noch in der Nacht zu Sonnabend wurde der Jugendliche operiert. Er schwebt in Lebensgefahr.

Den 68-Jährigen, der sich nach dem Streit vom Tatort entfernte, konnte die Polizei eine halbe Stunde nach dem Vorfall in seiner Wohnung vorläufig festnehmen. Der Ex-Lebensgefährte der Mutter leistete dabei keinen Widerstand.

Am Sonnabend wurde der 68-Jährige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck einer Haftrichterin vorgeführt. Diese erließ einen Untersuchungshaftbefehl, der auf versuchten Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung lautet.

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