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Hamburg Bohren darf RWE Dea noch lange nicht
Nachrichten Hamburg Bohren darf RWE Dea noch lange nicht
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06:45 06.08.2013
Von Ulrich Metschies
Schwedeneck

Diese Erlaubnisse bilden den ersten Schritt zur Fördergenehmigung. In den kommenden ein bis maximal vier Jahren untersucht RWE nun auf Basis bestehender geologischer Daten, ob in den Feldern Schwedeneck-See, Plön-Ost und Preetz mit Ölvorkommen zu rechnen ist. Für den nächsten Schritt, ein bis zwei Erkundungsbohrungen pro Feld, ist eine Betriebsplangenehmigung des LBEG erforderlich.

Sollten die Bohrungen positiv verlaufen, muss das Unternehmen in einem dritten Schritt die Förderbohrungen beantragen. Während des gesamten Verfahrens, so ein LBEG-Sprecher, seien auch die Kreise als zuständige Wasserbehörden eingebunden. Als Fachaufsicht wird das Verfahren vom Umweltministerium in Kiel begleitet. Das hatte bereits bei der Erteilung der Bewilligung für das Feld Schwedeneck See naturschutzfachliche Bedenken geltend gemacht. Probe- und Förderbohrungen können nur untersagt werden, wenn eine Reihe bergrechtlicher Voraussetzungen nicht erfüllt ist, etwa wenn dem „Schutz der Oberfläche“ keine Sorge getragen wurde oder „gemeinschädliche Einwirkungen der Aufsuchung oder Gewinnung zu erwarten sind“ – also etwa Schäden für Umwelt und Natur.

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