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Brandursache auf "Flaminia" noch ungeklärt

Notfälle Brandursache auf "Flaminia" noch ungeklärt

Die Ermittlungen zur Brandursache auf dem havarierten Containerschiff "Flaminia" dauern an. Nähere Angaben könnten derzeit noch nicht gemacht werden, teilte die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Hamburg am Freitag mit.

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Das havarierte Schiff liegt im JadeWeserPort in Wilhelmshaven.

Quelle: Ingo Wagner

Hannover/Hamburg. Die zuständige Staatsanwältin und Polizeibeamte waren am Mittwoch auf dem im Tiefwasserhafen Wilhelmshaven liegenden schwerbeschädigten Schiff, um sich einen persönlichen Eindruck zu verschaffen.

Die Daten der schiffseigenen Rechneranlage der "Flaminia" seien gesichert worden. Gemeinsam mit den Beamten der Wasserschutzpolizei Stade, Vertretern der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) und des Havariekommandos sei das weitere Vorgehen besprochen worden. Ermittlungen werden zur Brandursache und wegen des Todes eines Seemannes sowie wegen eines vermissten Seemannes geführt.

Beim Ausbruch eines Feuers auf der "Flaminia" Mitte Juli auf dem Atlantik waren der 46 Jahre alte polnische Erste Offizier sowie drei philippinische Seeleute schwer verletzt worden. Ein Seemann wird seitdem vermisst. Der Erste Offizier erlag noch an Bord eines Rettungsschiffs seinen lebensgefährlichen Verletzungen, die drei anderen konnten inzwischen in ihre Heimat fliegen. Am 9. September war das Schiff nach Wilhelmshaven geschleppt worden. Dort wird es gereinigt.

Nach den bisherigen Erkenntnissen bestehe keine Hoffnung mehr, den vermissten 51 Jahre alten philippinischen Seemann lebend zu finden, teilte der Sprecher mit. Es werde auch nicht damit gerechnet, dass der Mann noch gefunden wird.

dpa

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