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Hamburg Diebstähle und Alkoholvergehen
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12:45 31.07.2013
Von Günter Schellhase
Nicht alle Fans der harten Musik kommen nach Wacken, um friedlich zu feiern. Quelle: Frank Peter (Archiv)
Wacken

Entwendet wurden in erster Linie Bargeld, in einem Fall bis zu 400 Euro. „Gestohlen wurden aber auch persönliche Dokumente wie Führerschein, Fahrzeugschein, Personalausweis sowie Fahrzeugschlüssel“, sagte Schwichtenberg. Besonders ärgerlich sei, wenn Besuchern aus dem Ausland Flugtickets abhanden kämen. Jeder Gast sollte seine persönlichen Wertsachen niemals unbeaufsichtigt lassen. „Alles Wichtige sollte am Körper getragen oder eingeschlossen werden. Die Veranstalter bieten Brustbeutel und Schließfächer an“, sagte der Polizeisprecher.

Auch vor gut gesicherten Einrichtungen machen die Diebe nicht halt: In der Nacht zu Dienstag drangen Unbekannte in den Container einer Filmproduktionsfirma ein und entwendeten Bargeld in einem mittleren vierstelligen Bereich.

Den Polizisten fiel eine Festivalteilnehmerin, als sie ihren Pkw auf einen Parkplatz lenkte. Sie durfte pusten und hatte einen Atemalkoholgehalt von 1,55 Promille. „Die Beschuldigte wird jetzt für längere Zeit auf den Führerschein verzichten müssen“, so Schwichtenberg. Die Polizei hat auch Drogenschnelltests durchgeführt: Sollte sich bei den Verdächtigen der Drogenmissbrauch durch die Blutanalyse bestätigen, droht auch ihnen Führerschein freie Zeit.

Gefeiert wurde auch schon: Anwohner meldeten um 3.54 Uhr der Polizei auf dem Alten Markt eine „wüste Feier mit lauter Musik“. Als die Polizisten dort auftauchten, stellten die Verantwortlichen den Ton leiser. Aufgegriffen wurden bereits jetzt zahlreiche hilflose Personen, darunter ein 60-Jähriger, der sich bei einem Sturz ohne fremde Einwirkung am Kopf verletzt hatte. Auch um einen Orientierungslosen kümmert sich die Polizei.

„Kollegen haben eine stark alkoholisierte Person in ein Krankenhaus gebracht und dort dem Amtsarzt vorgeführt. Sie hatte im Sanitätszelt randaliert und Widerstand geleistet“, sagte Schwichtenberg. Zudem verwies die Polizei Personen vom Gelände, weil sie gegen die Hausordnung verstoßen haben und sich auch unerlaubt als „Pfandflaschensammler“ betätigten. gsc

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