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Fehmarnbelt: Bahnstrecke verlegen?

Gutachten zum Ostseetunnel Fehmarnbelt: Bahnstrecke verlegen?

In die Diskussion um die Trassenführung der Schienenhinterlandanbindung für den geplanten Fehmarnbelttunnel kommt Bewegung. Die Deutsche Bahn hat ein von ihr in Auftrag gegebenes Schallschutzgutachten veröffentlicht, dass in einigen Streckenabschnitten eine Neubautrasse westlich der Autobahn 1 empfiehlt.

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Gutachter raten zu einer Verlegung der Bahnstrecke, um die Lärmbelastung der Bürger in Grenzen zu halten.

Quelle: dpa

Lübeck. Vor allem im Bereich der Ostseebäder Timmendorfer Strand und Scharbeutz im Kreis Ostholstein raten die Gutachter zu einer Verlegung, um die Lärmbelastung der Bürger in Grenzen zu halten.

Mit diesem Gutachten lege die Bahn erstmals Untersuchungen zur Hinterlandanbindung des Fehmarnbelttunnels vor, die nicht einem Ausbau der Bestands-Trasse den Vorzug geben, wie es es in einem Bericht der „Lübecker Nachrichten“ vom Freitag heißt. Vor allem in den Tourismusgemeinden an der Lübecker Bucht kämpfen Bürgerinitiativen seit langem gegen den Ausbau der bestehenden Trasse, weil sie eine Zunahme des Lärmpegels befürchten.

Die Expertise ist eines von neun bereits vorliegenden Gutachten zum Raumordnungsverfahren für die Hinterlandanbindung des Straßen- und Eisenbahntunnels, der von 2021 Deutschland und Dänemark verbinden soll. Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) wollte sich zu dem Gutachten nicht äußern. Es sei ihm jedoch grundsätzlich wichtig, bei der Schienenhinterlandanbindung auch alternative Trassen in die Betrachtung einzubeziehen, sagte eine Ministeriumssprecherin.

dpa

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