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Hamburg feiert friedliches Schanzenfest

Polizei für Krawallen gerüstet Hamburg feiert friedliches Schanzenfest

Sonnenschein und gute Laune beim Straßenfest im Hamburger Schanzenviertel: Rund 1000 Besucher bummelten über den Flohmarkt rund um die "Rote Flora". Sorge bereitet der Polizei aber, dass es nach dem Schanzenfest regelmäßig zu Krawallen kommt. Mit einem Großaufgebot will sie das verhindern.

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Tausende Besucher kamen zum Schanzenfest nach Hamburg.

Quelle: dpa

Hamburg. Tausende Menschen haben am Sonnabend im Hamburger Schanzenviertel ein friedliches Straßenfest gefeiert. Bei schönem Sommerwetter schoben sich die Menschen dicht gedrängt an Flohmarkt- und Infoständen vorbei durch die Straßen rund um das alternative Kulturzentrum „Rote Flora“. Bis zum späten Nachmittag sei alles ruhig verlaufen, sagte ein Polizeisprecher. „Es gab keine Zwischenfälle.“

Sonnenschein und gute Laune beim Straßenfest im Hamburger Schanzenviertel: Rund 1000 Besucher bummelten über den Flohmarkt rund um die "Rote Flora". Sorge bereitet der Polizei aber, dass es nach dem Schanzenfest regelmäßig zu Krawallen kommt. Mit einem Großaufgebot will sie das verhindern.

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Die Beamten haben sich allerdings für mögliche Ausschreitungen im Anschluss an das Schanzenfest gerüstet. In den vergangenen Jahren war es nach dem Fest regelmäßig zu Krawallen gekommen.

Die Polizei hat das Quartier daher wie in den Vorjahren von 23.00 bis 5.00 Uhr am Sonntagmorgen zum „Gefahrengebiet“ erklärt. Darin können Beamte ohne konkreten Verdacht Menschen durchsuchen oder in Gewahrsam nehmen sowie Platzverweise erteilen.

Dass es zu Krawallen von Leuten aus dem linksextremen Spektrum und von sogenannten gewaltorientierten Jugendlichen kommt, könne die Polizei auch dieses Mal nicht ausschließen, sagte Polizeisprecher Mirko Streiber. Er setzt neben einem Großaufgebot der Polizei auch auf die Bewohner des Viertels. „Die Anwohner haben sich klar positioniert, dass sie Gewalt in ihrem Viertel nicht wollen.“ Wie viele Beamte im Einsatz sind, wollte der Polizeisprecher nicht sagen. Medienberichten zufolge sollen es mindestens 1500 Polizisten sein.

Mit dem Schanzenfest wollten die Organisatoren in diesem Jahr Solidarität für die sozialen Proteste in Griechenland ausdrücken. Das Straßenfest stand unter dem Motto: „Kapitalismus, Krise, Widerstand: Schanzenfest auf Griechisch“.

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