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Hat die Mutter fahrlässig gehandelt?

Tödlicher Bahnunfall in Lübeck Hat die Mutter fahrlässig gehandelt?

Einen Monat nach dem tödlichen Bahnunfall in Lübeck ermittelt die Staatsanwaltschaft Lübeck gegen die Mutter des getöteten Mädchens. Es gebe Zeugenaussagen, nach denen die Mutter ihre sechsjährige Tochter unbeaufsichtigt auf einem Spielplatz nahe der Bahngleise habe spielen lassen, sagte der Pressesprecher der Lübecker Staatsanwaltschaft, Günter Möller, am Mittwoch.

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Eine 6-Jährige wurde von einer Regionalbahn erfasst. Sie starb wenig später an ihren Verletzungen.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Lübeck. Jetzt werde geprüft, ob sich die Mutter der fahrlässigen Tötung durch Unterlassen schuldig gemacht habe. Zuvor hatte bereits der NDR über das Ermittlungsverfahren berichtet.

Das Mädchen war Anfang August in Lübeck-Moisling über eine Böschung auf die Bahngleise geklettert. Dort wurde die Sechsjährige von einem Regionalexpress erfasst und so schwer verletzt, dass sie kurz darauf starb. Empörte Anwohner hatten daraufhin von der Bahn verlangt, die Gleise durch einen Zaun zu sichern, was die Bahn jedoch ablehnte. Inzwischen hat die Wohnungsbaugesellschaft, der die angrenzenden Häuser gehören, einen Zaun zwischen dem öffentlichen Weg und dem Bahndamm gezogen.

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Lübeck
Von einer Regionalbahn wurde das Mädchen (6) am Montag erfasst.

Das Mädchen, das am Montag in Lübeck von einem Zug angefahren worden war, ist tot. Das gab die Lübecker Staatsanwaltschaft am Mittwoch bekannt.

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