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Konferenz in Hamburg tagt zu 50 Jahre "Spiegel"-Affäre

Medien Konferenz in Hamburg tagt zu 50 Jahre "Spiegel"-Affäre

Auf einer hochkarätig besetzten Konferenz wird an diesem Wochenende in Hamburg die "Spiegel"-Affäre aufgearbeitet. Anlass ist der im Oktober anstehende 50. Jahrestag des Politskandals.

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Zeitzeuge Helmut Schmidt wird über die Affäre sprechen.

Quelle: M. Brandt/Archiv

Hamburg. Unter dem Titel "Ein Abgrund von Landesverrat", ein Zitat des damaligen Bundeskanzlers Konrad Adenauer (CDU), soll unter anderem erörtert werden, welche Auswirkungen die Affäre auf die Entwicklung der Demokratie in Deutschland hatte. Einer der Höhepunkte der zweitägigen Konferenz ist am Sonntag das abschließende Zeitzeugen-Gespräch des damaligen Hamburger Innensenators Helmut Schmidt (SPD) mit "Spiegel"-Chefredakteur Georg Mascolo.

Der Hintergrund: Am 8. Oktober 1962 veröffentlichte das Nachrichtenmagazin unter dem Titel "Bedingt abwehrbereit" einen kritischen Artikel über die NATO-Übung "Fallex 62" - für den damaligen Verteidigungsminister Franz Josef Strauß (CSU) ein Affront. In der Folge wurden mehrere "Spiegel"-Redakteure, unter ihnen Herausgeber Rudolf Augstein, wegen des Verdachts des Landesverrats verhaftet. Am Ende der Affäre war Strauß nicht mehr länger als Verteidigungsminister tragbar, die Vorwürfe gegen den "Spiegel" und seine Mitarbeiter wurden fallengelassen.

dpa

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