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Hamburg Rote Flora soll Kindergarten werden
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08:06 11.07.2017
Nach Ansicht eines Hamburger Unternehmers soll aus der Roten Flora ein Kindergarten werden.
Hamburg

Das autonome Zentrum sei eine "linksextreme Keimzelle" der Gewaltexzesse während des G20-Gipfels am vergangenen Wochenende gewesen, schreibt Initiator Alexander Tebbe. Er will, dass der Treffpunkt geschlossen wird und stattdessen ein öffentlicher Kindergarten oder eine Grundschule entsteht. So zöge die Gesellschaft wieder Nutzen aus der Einrichtung.

Bis zum frühen Dienstagmorgen hatte die Petition, die am Montagmittag startete, über 2000 Unterstützer.

Das ehemalige Theater Rote Flora ist seit 1989 von linken Aktivisten besetzt. Die Stadt Hamburg setzte sich in der Vergangenheit für den Erhalt der Flora und ihres Status ein, weil die Einrichtung als Stadtteilzentrum wichtig sei. Einige der ausgearteten Anti-G20-Demonstrationen am Wochenende waren von Flora-Aktivisten angemeldet worden.

Von lno

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