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Hamburg Böller-Explosion: Plädoyers erwartet
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08:34 10.10.2018
Hamburg: Der Haupteingang zum Strafjustizgebäude. Quelle: Christian Charisius/dpa
Hamburg

Es sei allerdings möglich, dass der Verteidiger zunächst noch weitere Beweisanträge stelle, sagte ein Gerichtssprecher. Der 52 Jahre alte Angeklagte soll am 17. Dezember vergangenen Jahres eine Plastiktüte mit 73 Schrauben und zwei pyrotechnischen Sprengkörpern auf dem Bahnsteig abgestellt und nach dem Einfahren einer S-Bahn gezündet haben. Der Feuerball verfehlte einen Passanten nur knapp. Ein Fahrgast im Türbereich der S-Bahn erlitt ein Knalltrauma. Die Scheibe eines Windschutzes ging zu Bruch.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 52-Jährigen ohne festen Wohnsitz versuchten Mord vor. Zur Last gelegt werden ihm außerdem das Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion, gefährliche Körperverletzung und Sachbeschädigung. Zum Prozessauftakt hatte der Angeklagte eingeräumt, zwei Polenböller gezündet zu haben. Er habe aber niemanden verletzten wollen, ließ er über seinen Anwalt erklären. Im Prozess ging es auch um die Frage, ob der 52-Jährige Kontakt zur rechtsextremistischen Szene hatte.

Von dpa

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