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Hamburg Polizei setzte sich über Vorgabe hinweg
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19:49 16.08.2017
Bei den Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg haben Polizeieinheiten offenbar in 67 Fällen Reizgas verschossen.
Hamburg

 Das gehe aus der Antwort des Hamburger Senats auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Christiane Schneider hervor, die dem "Spiegel" vorliege.

Auswärtige Kräfte aus Sachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Bayern hätten sich in "Situationen mit massivem Störkontakt" ohne Rücksprache mit Dudde entschieden, die Reizstoffe aus einer Mehrzweckpistole (MZP) zu verschießen, schreibt "Spiegel Online". Mit den Pistolen werde Reizgas flächenmäßig verteilt. Um welche Situationen es sich gehandelt habe, liste die Antwort nicht auf. Der Senat habe vor dem Gipfel mitgeteilt, Dudde habe alle Einsatzleiter aus anderen Bundesländern angehalten, MZP nicht zu verwenden.

Dem Bericht zufolge laufen laut Senatsantwort im Dezernat Interne Ermittlungen wegen des G20-Einsatzes derzeit 60 Verfahren
gegen Polizeibeamte - vor allem wegen des Vorwurfs der
Körperverletzung im Amt. In acht Verfahren gehe es um den
Einsatz von Reizstoffen durch die Beamten.

Von lno

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