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Hamburg Sylt-Shuttle: Jeder soll sich anschnallen
Nachrichten Hamburg Sylt-Shuttle: Jeder soll sich anschnallen
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00:16 07.02.2013
Von Günter Schellhase
Bis zu 140 Kilometer pro Stunde fährt der Autoreisezug „Sylt Shuttle“, dabei entwickelt der Fahrtwind einen starken Sog. Quelle: dpa
Flensburg/Westerland

Damals hatte ein Kleinkind auf dem fahrenden Zug offensichtlich die Tür des Wohnmobils geöffnet und war aus dem Wagen gefallen. Der Vater war hinterher gesprungen. Beiden verletzten sich schwer, aber nicht lebensgefährlich.

Bundespolizei und Staatsanwaltschaft sahen keine strafbare Handlung und bewerteten das Unglück als eine Verkettung unglücklicher Umstände. Wie die Ermittlungen ergaben, hatte die Deutsche Bahn die Transportvorschriften eingehalten. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit des Zuges wurde sogar unterschritten.

„Damit sich ein solcher Unfall nicht wiederholt, haben wir vorgeschlagen, dass es auf dem DB Sylt-Shuttle im Rahmen der Gefahrenvorsorge eine generelle Anschnallpflicht in allen Fahrzeugen während der Zugüberfahrt gibt“, sagte Hanspeter Schwartz, Sprecher der Bundespolizei. Diese Empfehlung hat die Bahn aufgenommen. „Seit Jahresbeginn verteilen unsere Mitarbeiter Flyer bei der Autoverladung in Niebüll und Westerland. Außerdem wurde eine Hinweistafel aufgestellt“, sagte Egbert Meyer-Lovis, Pressesprecher der Deutschen Bahn.

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