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Hamburg Autofahrer litt an Krankheit
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16:05 03.04.2018
Ein Pkw war auf den Stadtrundfahrtsbus am Baumwall in Hamburg aufgefahren. Bei dem Unfall wurden vier Personen schwer und sieben weitere leicht verletzt. Quelle: Markus Scholz/dpa
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Hamburg

Ursache des Zusammenstoßes zwischen einem Hamburger Sightseeing-Bus und einem Auto am Ostermontag könnte eine Erkrankung des Autofahrers gewesen sein. Das sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Zur Art der Erkrankung des 26-Jährigen machte er keine Angaben. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauerten an.

Der Fahrer habe nicht unter dem Einfluss von Alkohol gestanden. Bei dem heftigen Aufprall des Wagens auf den Doppeldeckerbus sind alle vier Autoinsassen schwer verletzt worden. Zwei Menschen in dem Sightseeing-Bus erlitten leichte Blessuren. Zunächst war von sieben leicht verletzten Businsassen die Rede gewesen.

Männer erlitten zahlreiche Knochenbrüche

Der Autofahrer war nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler mit recht hoher Geschwindigkeit auf den Bus am Hafen nahe der U-Bahnstation Baumwall (Elphilharmonie) aufgefahren. Die Feuerwehr befreite den 26-Jährigen und seine Mitfahrer im Alter von 22, 24 und 25 Jahren mit schwerem Gerät aus dem Fahrzeugwrack und brachte sie ins Krankenhaus.

Die Männer erlitten zahlreiche Knochenbrüche, wurden nach Angaben der Polizei aber nicht lebensgefährlich verletzt. Auch eine schwangere Frau aus dem Bus, die unverletzt geblieben sei, sei vorsorglich zur Untersuchung in eine Klinik gebracht worden, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Feuerwehr Hamburg lobte Ersthelfer

Ein Großaufgebot von Rettungskräften der Feuerwehr Hamburg, des Bundeswehr-Rettungsdienstes und des Deutschen Roten Kreuzes war im Einsatz gewesen. Ein Rettungshubschrauber, der die Notärzte einflog, landete direkt auf der Flutschutzmauer vor der Unfallstelle.

Die Feuerwehr lobte die Ersthelfer am Unfallort, unter denen auch ein Feuerwehrmann aus Mönchengladbach (NRW) war. Sie hätten die Verletzten vorbildlich betreut.

Von dpa

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