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Kultur Handfest und federleicht
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08:00 14.02.2018
Von Sabine Tholund
Assoziationen an winterliche Landschaften weckt Alice Bialach in ihrer Malerei. Quelle: hfr

Der Besuch lohnt sich, denn wie so oft ist auch diesmal eine anregende Mischung aus Malerei, Skulptur, Grafik und Objektkunst zusammengekommen.  Starke bildhauerische Positionen sind dabei, darunter die  hölzernen Skulpturen von Rosa Treß,  eine filigrane Installation von Ute Lübbe, oder das „Archiv“ von Arne Lösekanns, das einige Rätsel aufgibt.

Zurückhaltender und nicht minder interessant  geben sich Bilder und Zeichnungen, darunter die    „Beleidigten Dichter“ von  Anna-Sophie Lewerenz,  das autobiografische Selbstporträt von Anna Goldmund oder die grafische Serie „Haus am Meer“, die Cornelia Regelsberger so federleicht auf Papier geschrieben hat. Handfest und farbenfroh sind experimentelle Objekte von Angela Christiansen, pop-artig Sabine Kramers lackierte Stahlblumen.

Eine spannende Balance zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit findet sich in den verspielt anmutenden Gemälde von Maria Gust, die sich genauso behaupten wie die düsteren Landschaften von Alice Bialach oder die expressiven Farbexplosionen von Jutta Müller. Eine Herkulesarbeit präsentiert Andreas Neuffer mit einer lichtflirrenden Baumlandschaft, die er in Wellpappe geschnitten  hat. Sehr sehenswert. 

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