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ADHD: Ein Quell reiner Freude

Blitz-Kritik ADHD: Ein Quell reiner Freude

Island ist ein unerschöpflicher Quell großartiger Musiker, und das so fabelhaft zwischen Jazz, Indie-Rock, Ambient, Funk und Folk irrlichternde Quartett ADHD zählt zu den bemerkenswertesten Exporten. Am Donnerstag gastierte es im recht gut gefüllten Kieler Kulturforum.

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Das Publikum war restlos begeistert vom ADHD-Auftritt in Kiel.

Quelle: mwe: Manuel Weber

Der erste Eindruck

Kiel. Es scheint etwas leerer zu sein als beim zweiten Kiel-Stopp von ADHD vor rund zwei Jahren. Völlig unverständlich, müsste sich die Einmaligkeit dieses Quartetts doch längst in der Kieler Jazz-Gemeinde herumgesprochen haben.

Das Programm

„Levon“ und „Magnús Trygvason Eliasen“ vom sechsten Album sind dabei, „Svedjan“ vom fünften, „Vog“ und „Á sama stad“ vom vierten, „IFE“ vom zweiten - es geht quer durch die Alben, wobei es die Identifizierung nicht eben erleichtert, dass die Stücke fast immer bruchlos ineinander fließen und teils munter improvisiert wird.

Das Publikum

Restlos begeistert. Muss sich wegen der erwähnten fehlenden Pausen schwer zusammenreißen, was Beifallsbekundungen betrifft, und kriegt das rücksichtsvoll sogar dann hin, wenn ein leiser- Liedanfang es möglich machen würde. Kompliment!

Was in Erinnerung bleibt

Die enorme kreative und spielerische Energie, die Óskar Guðjónsson (Saxofon), Ómar Guðjónsson  (Gitarre, Bass), Davíð Þór Jónsson (Klavier, Hammond-Orgel, Synthesizer) und Magnús Trygvason Eliassen (Schlagzeug) auch diesmal wieder ausstrahlten.

Fazit

Aufrichtiges Mitleid mit allen, die das verpasst haben.

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Ein Artikel von
Thomas Bunjes
Kulturredaktion

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