Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Kultur ADHD: Ein Quell reiner Freude
Nachrichten Kultur ADHD: Ein Quell reiner Freude
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:27 20.10.2017
Von Thomas Bunjes
Das Publikum war restlos begeistert vom ADHD-Auftritt in Kiel. Quelle: mwe: Manuel Weber

Der erste Eindruck

Es scheint etwas leerer zu sein als beim zweiten Kiel-Stopp von ADHD vor rund zwei Jahren. Völlig unverständlich, müsste sich die Einmaligkeit dieses Quartetts doch längst in der Kieler Jazz-Gemeinde herumgesprochen haben.

Das Programm

„Levon“ und „Magnús Trygvason Eliasen“ vom sechsten Album sind dabei, „Svedjan“ vom fünften, „Vog“ und „Á sama stad“ vom vierten, „IFE“ vom zweiten - es geht quer durch die Alben, wobei es die Identifizierung nicht eben erleichtert, dass die Stücke fast immer bruchlos ineinander fließen und teils munter improvisiert wird.

Das Publikum

Restlos begeistert. Muss sich wegen der erwähnten fehlenden Pausen schwer zusammenreißen, was Beifallsbekundungen betrifft, und kriegt das rücksichtsvoll sogar dann hin, wenn ein leiser- Liedanfang es möglich machen würde. Kompliment!

Was in Erinnerung bleibt

Die enorme kreative und spielerische Energie, die Óskar Guðjónsson (Saxofon), Ómar Guðjónsson  (Gitarre, Bass), Davíð Þór Jónsson (Klavier, Hammond-Orgel, Synthesizer) und Magnús Trygvason Eliassen (Schlagzeug) auch diesmal wieder ausstrahlten.

Fazit

Aufrichtiges Mitleid mit allen, die das verpasst haben.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Was, wenn man verliebt ist, nicht zurück geliebt wird und allerorten auf einen Indianer stößt, den niemand sonst sehen kann. Regisseur Ilker Çatak erzählt in „Es war einmal Indianerland“ (Bundesstart am 19. Oktober) eine eigenwillig verwunschene Coming-of-Age-Geschichte.

20.10.2017

Hubertus Borck und Alexandra Doerk. Zwölf Jahre lang bildeten sie ein Bühnenteam, besser bekannt sind sie als Bo Doerek. Als lebenslustiger Schwuler mit spießigem Widerpart jonglierten sie auf der Bühne mit ironischen Worten und Songs. Vor zehn Jahren war Schluss, jetzt kommen sie - kurz - zurück.

Beate Jänicke 20.10.2017
Kultur Muthesius-Kulturfestival - Kunst im Leerstand

Futur 3 ist eine erfundene grammatikalische Form, die sich selbst auf die Schippe nimmt. „Das wollt ihr nicht verpasst gehabt haben“, lautet deshalb der ironische Zuruf von Studierenden der Muthesius Kunsthochschule, die das gleichnamige Kunst- und Kulturfestival gestern in Kiel vorstellten.

Maren Kruse 19.10.2017
Anzeige