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Kultur Von Irrfahrten und anderen Reisen
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20:03 18.11.2018
Von Thomas Richter
Glückliche Festivalchefin: Jolanta Sutovicz beim Thespis-Finale im Studio. Quelle: Marco Ehrhardt
Kiel

Ibrahim Miari ist in Israel als Sohn eines muslimischen Palästinensers und einer jüdischen Israelin aufgewachsen, beherrscht sowohl die hebräische als auch die arabische Sprache. Die Vielfalt und Widersprüche seines Lebens spiegeln sich in seinem atemberaubenden Stück, das gleichermaßen komisch, tragisch, fröhlich und traurig ist.

Zu Recht preiswürdig

In Between ist eine packende Mischung aus Performance, Pantomime, Puppenspiel, politischer Bestandsaufnahme und Charakterstudie und wurde von der Festivaljury völlig zu Recht mit einem 1. Preis ausgezeichnet, der traditionell von den Kieler Nachrichten gestiftet wird. Zu gleichen Teilen geht er an den Briten George Mann für Odyssee nach Homer.

Fantastischer Festival-Jahrgang

Mit seinem Doppelprogramm Die Legende vom Faun und Die Reise überschreitet der gebürtige Puertoricaner Mai Rojas im Schauspielstudio ebenfalls darstellerische Grenzen. Als letztes Stück dieser fantastischen Festival-Ausgabe gewann die Inszenierung den Sonderpreis der Jury. Bei der Preisverleihung erntete die glückliche Festivalchefin Jolanta Sutowicz zu Recht lautstarken Applaus. Ohne ihre Leidenschaft und den Einsatz des ehrenamtlichen Teams an ihrer Seite wäre Thespis nicht denkbar.

Lesen Sich auch: Ruth Bender kommentiert Thespis

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